Der Artikel beschäftigt sich mit den historischen Spannungen zwischen Polen und der Westukraine, insbesondere mit dem Massaker von Wolhynia während des Zweiten Weltkriegs, bei dem ukrainische Streitkräfte Tausende von Polen töteten. Der Autor reflektiert über eine persönliche Erfahrung bei einem Seminar des Europäischen Rates in Lviv, Ukraine, und hebt die anhaltenden Auswirkungen historischer Traumata hervor. Vor kurzem widerrief der polnische Präsident Andrzej Duda eine Medaille, die dem ukrainischen Präsidenten Zelensky verliehen wurde, weil Zelensky eine Militäreinheit nach einem Täter des Massakers benannt hatte. Diese Entscheidung löste Kontroverse in der Ukraine aus, wobei hochrangige Beamte polnische Ehrungen zurückgaben und historische Beschwerden anführten. Der Artikel zieht Parallelen zwischen diesen historischen Ereignissen und der aktuellen geopolitischen Dynamik, einschließlich des Besuchs des slowenischen Premierministers Janez Jansa in Kiew zu Beginn der russischen Invasion.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): In dem Artikel wird der Konflikt durch eine historische Linse dargestellt, die die polnische Opferrolle betont und die Ukraine dafür kritisiert, dass sie die Täter vergangener Gräueltaten ehrt.






