In Südkorea hat die Zahl der arbeitenden Personen im Alter von 55 bis 79 Jahren zum ersten Mal 10 Millionen überschritten, was hauptsächlich auf wirtschaftliche Notwendigkeit zurückzuführen ist. Fast 70% dieser Altersgruppe drücken den Wunsch aus, bis in die 70er Jahre zu arbeiten, hauptsächlich aufgrund der hohen Lebenshaltungskosten und des unzureichenden Rentenentgelts. Laut einem Bericht des Ministeriums für Daten und Statistik bleibt die Erwerbsbeteiligung dieser Bevölkerungsgruppe bei 60,9%, wobei die Beschäftigungsquote bei 59,5% liegt. Viele ältere Arbeitnehmer verlassen sich auf Renten, die im Durchschnitt rund 880.000 Won pro Monat betragen, was deutlich niedriger ist als die von der Regierung geschätzten Mindestlebenskosten von 1,54 Millionen Won für eine einzelne Person.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert statistische Daten und zitiert einen offiziellen Regierungsbericht, ohne offen eine bestimmte politische Haltung zu bevorzugen.






