Fast 25% der Arbeitnehmer sind "funktional arbeitslos", so die Analyse
Eine neue Analyse des Ludwig Institute for Shared Economic Prosperity legt nahe, dass fast 25% der US-Arbeiter "funktional arbeitslos" sind, ein breiteres Maß, das Personen einschließt, die unterbeschäftigt sind oder unterhalb des Armutsniveaus verdienen. Während die offizielle Arbeitslosenquote im Juli auf 4,1% gesunken ist, argumentiert das Institut, dass diese Zahl den wahren Zustand des Arbeitsmarktes nicht vollständig widerspiegelt. Die funktionelle Arbeitslosigkeit ist seit vier aufeinanderfolgenden Monaten gestiegen und erreichte im Juli 24,9%, obwohl sie von den 25,2% im Dezember leicht zurückgegangen ist. Ökonomen warnen davor, alternative Metriken wie das True Measure of Unemployment (TRU) zu überbetonen, und bemerken, dass solche Zahlen nicht mit den aktuellen wirtschaftlichen Bedingungen übereinstimmen. In der Zwischenzeit verlangsamte sich das Beschäftigungswachstum im Juli, wobei die Arbeitgeber 23.000 Stellen abbauten, und die Lohnsteigerungen lagen hinter der Inflation, die jährlich um 3,4% stieg.
Eine neue Analyse deutet darauf hin, dass fast ein Viertel der amerikanischen Arbeitnehmer "funktional arbeitslos" sind, ein Begriff, der verwendet wird, um Personen zu beschreiben, die entweder keine Beschäftigung haben oder unfreiwillig in Teilzeit arbeiten, während sie unterhalb des Armutslohns verdienen.
Gene Ludwig, Vorsitzender der LISEP, betonte, dass der Anstieg der funktionalen Arbeitslosigkeit eine Verschiebung der Arbeitsmarktdynamik signalisiert. Er stellte fest, dass in einer starken Wirtschaft die Zunahme der Beschäftigung und des Lohnwachstums mehr Menschen dazu ermutigen sollte, in die Belegschaft einzusteigen. Stattdessen deutet die rückläufige Erwerbsbeteiligung darauf hin, dass viele Personen keine geeigneten Beschäftigungsmöglichkeiten finden können, was sich möglicherweise auf die breitere wirtschaftliche Leistung auswirkt. Ökonomen wie Gregory Daco, Chefökonom bei EY-Parthenon, äußerten Skepsis gegenüber der Bedeutung der TRU-Maßnahme. Daco wies darauf hin, dass eine Arbeitslosenquote im Bereich von 20% nicht mit den aktuellen wirtschaftlichen Indikatoren übereinstimmt.
Er betonte, dass sich das Lohnwachstum gemildert hat, was die Bemühungen der Arbeitgeber widerspiegelt, die Kosten zu steuern und sicherzustellen, dass sie angemessen qualifizierte Arbeiter zu angemessenen Preisen einstellen. Im Juli kürzten die Arbeitgeber unerwartet 23.000 Arbeitsplätze, was den Erwartungen der Ökonomen nicht entsprach und auf eine mögliche Verlangsamung des Arbeitsmarktes hinwies. Trotz der niedrigen offiziellen Arbeitslosenquote stehen viele Amerikaner aufgrund der hohen Inflation weiterhin vor Herausforderungen.
Da das Einkommenswachstum nach der Anpassung an die Inflation stagniert, sind die Haushalte gezwungen, strengere finanzielle Entscheidungen zu treffen, was das allgemeine wirtschaftliche Tempo verlangsamen kann. Diese Situation unterstreicht das komplexe Zusammenspiel zwischen den Arbeitsmarktbedingungen und den breiteren wirtschaftlichen Trends. Die Ergebnisse von LISEP und die kontrastierenden Ansichten anderer Ökonomen veranschaulichen die nuancierte Natur der Beurteilung der Gesundheit des Arbeitsmarktes. Während traditionelle Metriken wie die Arbeitslosenquote eine Momentaufnahme der Arbeitslosigkeit liefern, versuchen alternative Maßnahmen, den breiteren Kontext der Beschäftigungsqualität und der wirtschaftlichen Stabilität zu erfassen.
Im Laufe der Diskussionen werden die Auswirkungen dieser unterschiedlichen Perspektiven wahrscheinlich die künftigen politischen und wirtschaftlichen Strategien beeinflussen, die darauf abzielen, die zugrunde liegenden Probleme der Arbeitskräfte anzugehen.
1 Berichte
CBS News (US)UnabhängigMitteFaktentreue 85Objektivität 78vorgestern
Eine neue Analyse des Ludwig Institute for Shared Economic Prosperity legt nahe, dass fast 25% der US-Arbeiter "funktional arbeitslos" sind, ein breiteres Maß, das Personen einschließt, die unterbeschäftigt sind oder unterhalb des Armutsniveaus verdienen. Während die offizielle Arbeitslosenquote im Juli auf 4,1% gesunken ist, argumentiert das Institut, dass diese Zahl den wahren Zustand des Arbeitsmarktes nicht vollständig widerspiegelt. Die funktionelle Arbeitslosigkeit ist seit vier aufeinanderfolgenden Monaten gestiegen und erreichte im Juli 24,9%, obwohl sie von den 25,2% im Dezember leicht zurückgegangen ist. Ökonomen warnen davor, alternative Metriken wie das True Measure of Unemployment (TRU) zu überbetonen, und bemerken, dass solche Zahlen nicht mit den aktuellen wirtschaftlichen Bedingungen übereinstimmen. In der Zwischenzeit verlangsamte sich das Beschäftigungswachstum im Juli, wobei die Arbeitgeber 23.000 Stellen abbauten, und die Lohnsteigerungen lagen hinter der Inflation, die jährlich um 3,4% stieg.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert Ergebnisse des Ludwig-Instituts, das sich für ein umfassenderes Verständnis der Arbeitslosigkeit einsetzt, enthält aber auch vorsichtige Bemerkungen anderer Ökonomen, die die Bedeutung alternativer Metriken in Frage stellen.
Warum Faktentreue (85): The article reports on a study by the Ludwig Institute for Shared Economic Prosperity (LISEP) regarding 'functional unemployment,' citing specific statistics such as 24.9% as of July and a four-month trend. It provides context about the limitations of traditional unemployment metrics and quotes the
Warum Objektivität (78): The article presents the findings of the Ludwig Institute with some emphasis on the implications of rising functional unemployment, suggesting potential concerns about the labor market. The tone is informative but leans slightly toward highlighting the significance of the issue rather than presentin
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