Die singapurische Regierung erwägt, das Mindestalter für den Zugriff auf Social-Media-Plattformen über 13 Jahre für Personen mit unzureichenden Sicherheitsmaßnahmen zu erhöhen. Diese Initiative zielt darauf ab, die Online-Sicherheit für Jugendliche zu verbessern, indem sie von den Plattformen verlangt, stärkere Schutzmaßnahmen gegen süchtig machende Funktionen zu implementieren. Premierminister Lawrence Wong hob Bedenken hinsichtlich der Auswirkungen endlosen Scrollens und des ständigen Engagements auf junge Nutzer hervor und stellte fest, dass jeder sechste Mensch im Alter von 10 bis 24 Jahren in Singapur Anzeichen problematischer Nutzung sozialer Medien aufweist. Er betonte die Notwendigkeit einer proaktiven Regulierung und verglich die Herausforderungen, die durch soziale Medien entstehen, mit denen, die sich mit neuen Technologien wie künstlicher Intelligenz konfrontiert sehen. Die Regierung plant, zuverlässigere Altersverifikationssysteme zu verpflichten, um die Einhaltung der Mindestalterungsvoraussetzungen zu gewährleisten, da sich die Selbdeklaration der Nutzer als unwirksam erwiesen hat.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert den Vorschlag der Regierung als eine notwendige regulatorische Maßnahme, die darauf abzielt, Minderjährige vor schädlichen Online-Praktiken zu schützen.





