Der US-Präsident Donald Trump hat Spanien während eines NATO-Gipfels in Ankara erneut kritisiert und damit gedroht, alle Handelsbeziehungen mit dem Land abzuschneiden. Er wies seinen Finanzminister Scott Bessent an, den Handel mit Spanien einzustellen und nannte das Land einen "schrecklichen Partner" im Militärbündnis. Trump behauptete, Spanien stimme den US-Forderungen hinsichtlich erhöhter Verteidigungsausgaben nicht zu und beschuldigte sie, "hoffnungslos" und "schlechte Leute" zu sein. Spanien hat jedoch ruhig reagiert und die Bemerkungen als Routine behandelt und seine starken wirtschaftlichen und kulturellen Beziehungen zu den Vereinigten Staaten betont. Die vorgeschlagenen Handelsbeschränkungen wären schwierig umzusetzen, da Spanien Teil der Europäischen Union und des Binnenmarktes ist, in dem die Handelspolitik von der Europäischen Kommission festgelegt wird.
Tendenz-Einschätzung (Konservativ): In dem Artikel werden Trumps Handlungen und Rhetorik in einem äußerst negativen Licht gegenüber Spanien dargestellt, wobei eine emotional geladene Sprache wie "schrecklicher Partner", "hoffnungslos" und "schlechte Leute" verwendet wird.



