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Nato-Gipfel in Ankara: Mitgliedstaaten kündigen Milliarden-Deal für Aufklärungsflugzeuge an
Germany🏛️ PolitikEher progressivvor 13 Std.

Nato-Gipfel in Ankara: Mitgliedstaaten kündigen Milliarden-Deal für Aufklärungsflugzeuge an

Vor dem NATO-Gipfel in Ankara haben mehrere NATO-Mitgliedstaaten kurz vor dem NATO-Gipfel angekündigt, neue Aufklärungsflugzeuge zu beschaffen. Ursprünglich war ein Kauf von US-Flugzeugen vom Typ Boeing E-7A Wedgetail geplant, doch die US-Regierung hat ihr Engagement aus dem Projekt zurückgezogen. Stattdessen sollen künftig Flugzeuge des kanadischen Herstellers Bombardier mit dem Aufklärungssystem GlobalEye von Saab eingesetzt werden. Der deutsche Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius hatte bereits im September 2026 erwogen, das GlobalEye-System in Betracht zu ziehen, da Deutschland voraussichtlich den größten finanziellen Anteil tragen würde. Insgesamt planen die NATO-Länder, innerhalb von fünf Jahren mehr als 40 Milliarden Dollar in Fähigkeiten zur Drohnenabwehr zu investieren, wobei allein am Gipfel Rüstungsverträge im Wert von rund 44 Millionen Euro unterzeichnet werden sollen.

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3 Berichte

taz – die tageszeitung logotaz – die tageszeitungUnabhängigMittevor 13 Std.
Awacs-Flotte wird modernisiert: Nato setzt bei Aufklärung nicht mehr auf US-Flugzeuge

Die NATO hat Pläne angekündigt, ihre AWACS-Flotte zu modernisieren, indem sie geplante US-amerikanische Flugzeuge durch kanadische Bombardier-Flugzeuge ersetzt, die mit dem schwedischen Saab GlobalEye-System ausgestattet sind. Diese Entscheidung kommt, nachdem die US-Regierung sich aus dem ursprünglichen Programm mit Boeing E-7A Wedgetail-Flugzeug zurückgezogen hat. Das neue System ermöglicht die gleichzeitige Überwachung von Luft-, See- und Bodenräumen von einer einzigen Plattform aus und verbessert das Situationsbewusstsein für Militärkommandeure. Der Schritt stärkt die Fähigkeit der NATO, Aggression abzuschrecken und alliierte Gebiete zu schützen, so der schwedische Premierminister Ulf Kristersson.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert die Entscheidung als einen strategischen Wandel, ohne offen die USA oder Kanada zu loben oder zu kritisieren.

Der Spiegel logoDer SpiegelUnabhängigMittevor 13 Std.
Nato-Gipfel in Ankara: Mitgliedstaaten kündigen Milliarden-Deal für Aufklärungsflugzeuge an

Vor dem NATO-Gipfel in Ankara haben mehrere NATO-Mitgliedstaaten kurz vor dem NATO-Gipfel angekündigt, neue Aufklärungsflugzeuge zu beschaffen. Ursprünglich war ein Kauf von US-Flugzeugen vom Typ Boeing E-7A Wedgetail geplant, doch die US-Regierung hat ihr Engagement aus dem Projekt zurückgezogen. Stattdessen sollen künftig Flugzeuge des kanadischen Herstellers Bombardier mit dem Aufklärungssystem GlobalEye von Saab eingesetzt werden. Der deutsche Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius hatte bereits im September 2026 erwogen, das GlobalEye-System in Betracht zu ziehen, da Deutschland voraussichtlich den größten finanziellen Anteil tragen würde. Insgesamt planen die NATO-Länder, innerhalb von fünf Jahren mehr als 40 Milliarden Dollar in Fähigkeiten zur Drohnenabwehr zu investieren, wobei allein am Gipfel Rüstungsverträge im Wert von rund 44 Millionen Euro unterzeichnet werden sollen.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel berichtet neutral über die Entscheidung der NATO-Mitgliedstaaten, alternative Flugzeugmodelle zu beschaffen, nachdem die USA aus dem Projekt ausgestiegen sind.

taz – die tageszeitung logotaz – die tageszeitungUnabhängigProgressivgestern
SPD-Außenpolitiker über Rüstung: „Warum dürfen Europäer mit Putin nicht über Atomwaffen reden?“

Der SPD-Politiker Rolf Mützenich kritisiert die fehlende öffentliche Debatte über Rüstung und Sicherheitspolitik in Deutschland und Europa. Er argumentiert, dass die Stationierung von Mittelstreckenraketen in Deutschland nicht zusätzlichen Schutz gewährt, sondern das Sicherheitsdilemma verschärft. Mützenich betont, dass die NATO bereits über ausreichende Waffen verfüge und dass die Entscheidungen über deren Einsatz ausschließlich in den USA getroffen würden. Er kritisiert außerdem die deutsche Politik für ihre Abhängigkeit von den USA und die mangelnde Strategieautonomie Europas. Mützenich sieht Trumps Entscheidung zur Rücknahme der Raketen als Zeichen dafür, dass sich das transatlantische Verhältnis grundlegend verändert hat, und warnt vor der Gefahr von Aufregung und Unverständnis in der Debatte.

Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel wird durch eine kritische Haltung gegenüber der deutschen Politik und der US-amerikanischen Einflußnahme geprägt.

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