Die Omsk-Ölraffinerie, Russlands größte Ölverarbeitungsanlage, stoppte vorübergehend ihren Betrieb, nachdem sie am 6. Juli von ukrainischen Drohnen angegriffen wurde, wie Reuters unter Berufung auf zwei Quellen berichtete. Der Angriff zielte auf die tief in Sibirien gelegene Anlage, die zu den mächtigsten Ölraffinerieunternehmen Russlands gehört und über 21 Millionen Tonnen Rohöl pro Jahr verarbeiten kann. Der Angriff beschädigte kritische Geräte, einschließlich der CDU-10-Einheit, die für etwa 38% der Produktionskapazität der Raffinerie verantwortlich ist. Zusätzlich wurde eine andere Einheit, die CDU-11, aufgrund von Schäden an wesentlichen Verbindungen heruntergefahren, obwohl die Einheit selbst intakt blieb. Die Raffinerie produziert erhebliche Mengen an Benzin, Dieselkraftstoff und Luftfahrtkerosin, wodurch die Störung den Treibstoffmangel im ganzen Land wahrscheinlich verschlimmern würde. Beamte bestätigten, dass während des Angriffs kein Personal verletzt wurde.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert sachliche Informationen über eine militärische Aktion gegen russische Infrastruktur, ohne den Angriff offen zu unterstützen oder zu verurteilen.




