Der israelische Regisseur Nadav Lapid, der zuvor die Politik des Premierministers Benjamin Netanyahu kritisierte und vor fünf Jahren nach Frankreich zog, ist jetzt Ziel eines Boykotts durch israelische Filmemacher. Eine Petition, die Künstler darum bittet, mit israelischen Institutionen, die an 'Apartheid gegen das palästinensische Volk' beteiligt sind, nicht zusammenzuarbeiten, erhielt Unterstützung über den Atlantik hinweg. Viele französische Filmemacher lehnten angeblich Lapid's Teilnahme am Jurysitzung des 37. Internationalen Filmfestivals in Marseille ab, das vom 7. bis 12. Juli stattfindet.
Tendenz-Einschätzung (Links): Der Artikel betrachtet die Situation aus der Perspektive der palästinensischen Rechte und kritisiert die Politik Israels, indem er den Boykott eines israelischen Filmemachers wegen seiner vermeintlichen Übereinstimmung mit dem Staat hervorhebt. Der Ton betont die Handlungen jener, die Lapid's Teilnahme ablehnen, was eine Kritik an...




