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50.000 ausländische Wähler können bei den Wahlen in BiH wählen
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50.000 ausländische Wähler können bei den Wahlen in BiH wählen

Bei den bevorstehenden Parlamentswahlen in Bosnien und Herzegowina (BiH), die für den 4. Oktober geplant sind, können etwa 50.000 im Ausland lebende Bürger per Post wählen. Diese Zahl ist im Vergleich zu 2022 deutlich zurückgegangen, als fast 70.000 Wähler aus der Diaspora registriert wurden. Der Rückgang ist besonders bemerkenswert bei denen, die vor dem Krieg in Gebieten lebten, die heute Teil der Republika Srpska sind, wo viele Kroaten und Bosnier gewaltsam vertrieben wurden. In Städten wie Banja Luka und Prijedor sind die Registrierungszahlen seit 2022 um über 60% gesunken. Analysten schlagen vor, dass dies die wachsende Enttäuschung der Wähler aus der Diaspora aufgrund der wahrgenommenen Korruption nach der Wahl und gebrochener Versprechen widerspiegelt. Politische Persönlichkeiten behaupten, dass weniger Wähler aus der Diaspora zu einer verringerten Vertretung nicht-serbischer Gemeinschaften im Parlament der Republika Srpska führen könnten.

Mehr als 50.000 Wähler aus dem Ausland haben das Recht, ihre Stimmen bei den für den 4. Oktober geplanten Parlamentswahlen in Bosnien und Herzegowina abzugeben. Die Zentrale Wahlkommission von Bosnien und Herzegowina (ZWK) hat eine Volkszählung der im Ausland lebenden Bürger abgeschlossen, die wählen können, und etwa 48.074 Personen identifiziert, die die notwendigen Dokumente zur Registrierung vorgelegt haben. Diese Wähler werden an der Wahl per Post teilnehmen, was eine bemerkenswerte Verschiebung der Beteiligungsrate im Vergleich zu den Vorjahren bedeutet.

Die Zahl der registrierten ausländischen Wähler ist seit den letzten Wahlen im Jahr 2022 deutlich zurückgegangen, als fast 70.000 Bürger im Ausland ihr Wahlrecht ausüben konnten. Dies entspricht einer Verringerung um etwa ein Drittel der Wähler, wobei sich viele Wähler aus dem Prozess zurückgezogen haben. Der Rückgang ist besonders ausgeprägt bei Diaspora-Gemeinschaften, die aus Gebieten stammen, die einst Teil der Republik Serbische Krajina waren, wo ethnische Säuberungskampagnen während des Krieges von 1992 zur Vertreibung einer großen Anzahl von Kroaten und Bosnier führten.

In der Stadt Banja Luka zum Beispiel sank die Zahl der registrierten Wähler aus dem Ausland stark von 2.273 im Jahr 2022 auf nur 875 in diesem Jahr. Ein ähnlicher Trend wird in Prijedor beobachtet, einer Gemeinde, die historisch mit Massenausweisungen von Nichtserben während des Konflikts verbunden ist. In Prijedor sank die Wahlbeteiligung der Diaspora von 3.783 im Jahr 2022 auf rund 1.500 in diesem Jahr. In beiden Regionen ist der Prozentsatz der registrierten Wähler aus dem Ausland um über 60 Prozent zurückgegangen, was ein wachsendes Desinteresse für den politischen Prozess widerspiegelt. Analysten vermuten, dass der Rückgang der Wählerbeteiligung weitgehend auf die weit verbreitete Desillusion nach den Ergebnissen der Wahlen 2022 zurückzuführen ist.

Nach Ansicht von Admir Čavka, einem Vertreter der bosnisch orientierten Partei Savez za bolju budućnost (SBB), beruht die Frustration auf der Unterstützung, die einige bosnische Parteien der neuen Regierung der serbischen nationalistischen Partei SNSD unter der Leitung von Milorad Dodik gaben. Diese Entscheidung, so argumentiert er, erlaubte Dodik, eine Politik fortzusetzen, die zuvor nicht in der Lage war, die Bedürfnisse der vertriebenen Bevölkerung zu erfüllen. Čavka warnte davor, dass die reduzierte Zahl der Wähler aus dem Ausland dazu führen könnte, dass weniger Vertreter nicht-serbischer Nationalitäten im Parlament der Republika Srpska vertreten werden.

Er betonte, dass die gegenwärtige Situation einen breiteren Vertrauensverlust in das politische System widerspiegelt, da sich viele Wähler in der Diaspora nach den Wahlen 2022 ausgenutzt und irregeführt fühlen. "Heute zahlen wir den Preis der Täuschung", erklärte er und fügte hinzu, dass er befürchtet, dass die Folgen dieses Misstrauens nach den bevorstehenden Wahlen deutlicher werden.

Trotz dieser Ablehnungen ist die Gesamtzahl der registrierten Wähler nach wie vor beträchtlich, was darauf hindeutet, dass die Mehrheit der berechtigten Bürger immer noch an dem demokratischen Prozess teilnehmen möchte.

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HRT (Hrvatska radiotelevizija) logoHRT (Hrvatska radiotelevizija)Staatlich / öffentlichMitteFaktentreue 85Objektivität 70gestern
50.000 ausländische Wähler können bei den Wahlen in BiH wählen

Bei den bevorstehenden Parlamentswahlen in Bosnien und Herzegowina (BiH), die für den 4. Oktober geplant sind, können etwa 50.000 im Ausland lebende Bürger per Post wählen. Diese Zahl ist im Vergleich zu 2022 deutlich zurückgegangen, als fast 70.000 Wähler aus der Diaspora registriert wurden. Der Rückgang ist besonders bemerkenswert bei denen, die vor dem Krieg in Gebieten lebten, die heute Teil der Republika Srpska sind, wo viele Kroaten und Bosnier gewaltsam vertrieben wurden. In Städten wie Banja Luka und Prijedor sind die Registrierungszahlen seit 2022 um über 60% gesunken. Analysten schlagen vor, dass dies die wachsende Enttäuschung der Wähler aus der Diaspora aufgrund der wahrgenommenen Korruption nach der Wahl und gebrochener Versprechen widerspiegelt. Politische Persönlichkeiten behaupten, dass weniger Wähler aus der Diaspora zu einer verringerten Vertretung nicht-serbischer Gemeinschaften im Parlament der Republika Srpska führen könnten.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert faktische Daten über Wählerregistrierungstrends und zitiert politische Analysten, ohne offen eine Seite zu bevorzugen.

Warum Faktentreue (85): The article reports on voter registration data from the Central Election Commission of Bosnia and Herzegovina (SIP), citing specific numbers like 48,074 registered voters and over 5,000 rejected applications. These figures align with typical reporting standards for election-related news. The article

Warum Objektivität (70): The article presents a somewhat biased perspective by emphasizing the decline in diaspora interest and linking it to historical events such as ethnic cleansing. This frames the issue in a way that suggests a lack of engagement due to past trauma, which may influence readers' perceptions. The tone le

Wie jede Seite berichtete

Dasselbe Ereignis, gruppiert nach der politischen Ausrichtung der berichtenden Medien.

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