Die Gemeinde Vir, eine kroatische Insel, hat die Grundsteuer von drei auf acht Euro pro Quadratmeter erhöht, die höchste nach kroatischem Recht zulässige Höhe. Diese Entscheidung hat bei den Eigentümern Kontroversen ausgelöst, von denen viele argumentieren, dass die hohe Steuer angesichts des Mangels an grundlegender Infrastruktur wie Wasserversorgung und Abwassersystemen auf der Insel unfair ist. Trotzdem werden Immobilien auf Vir höher besteuert als in entwickelteren Touristengebieten wie Hvar, Dubrovnik und Rovinj. Das Problem hat sich auf Social Media ausgebreitet, wo Eigentümer ihre Beschwerden gegen die Gemeinde äußern.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert sowohl das Vorgehen der Gemeinde als auch den Widerstand der Grundstückseigentümer, ohne offen eine der beiden Seiten zu begünstigen.






