Aung San Suu Kyi, die ehemalige Führerin Myanmars, die seit Februar 2021 unter Hausarrest steht, traf sich zum ersten Mal seit dem Militärputsch mit einem Vertreter des Internationalen Komitees des Roten Kreuzes (IKRK). Das Treffen wurde vom Büro von Präsident Min Aung Hlaing angekündigt, obwohl eine unabhängige Überprüfung der Bilder nicht möglich war. Das Militär stürzte die gewählte Regierung von Suu Kyi im Februar 2021 ab, was zu weit verbreiteten Verhaftungen und zahlreichen politisch motivierten Anklagen gegen sie führte. Im April wurde sie aus dem Gefängnis in Hausarrest verlegt. Seit dem Putsch hat Myanmar einen Bürgerkrieg erlebt, der zu Tausenden von Toten und Millionen von Vertriebenen geführt hat. Die Vereinten Nationen wiederholten ihre Forderung nach ihrer Freilassung anlässlich ihres 81. Geburtstages im Juni.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert sachliche Informationen über das Treffen von Suu Kyi mit dem Vertreter des IKRK, ohne offen eine politische Seite zu begünstigen.

