Die Stadt Sydney wurde von Musikern und Kunstorganisationen kritisiert, nachdem ihr neuestes Programm für kreative Zuschüsse nur 257.000 US-Dollar in mehreren Kategorien bereitgestellt hatte und fast 200 Bewerber unfinanziert blieben. In einer Kategorie suchten 140 Bewerber eine Finanzierung für Projekte in Höhe von insgesamt 4,7 Millionen US-Dollar, doch nur fünf wurden ausgewählt und erhielten insgesamt 127.000 US-Dollar. Viele nicht erfolgreiche Bewerber äußerten sich frustriert über die extrem niedrige Erfolgsquote und argumentierten, dass der Aufwand, um sich zu bewerben - oft mit Wochen unbezahlter Arbeit - für unabhängige Künstler und Graswurzelgruppen nicht mehr tragfähig ist. Während die Biennale von Sydney 650.000 US-Dollar in großen Zuschüssen erhielt, wurden kleinere Veranstaltungen und Projekte minimal unterstützt, was Bedenken hinsichtlich der Fairness und Effektivität der Verteilung der Finanzierung aufkommen ließ.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel hebt die systematische Unterfinanzierung der Künste durch die Bundes- und Landesregierungen hervor und legt die Schuld auf die höheren Behörden und betont die Belastung der Kommunalverwaltungen.

