Der ehemalige Senator Ben Murray-Bruce hat Präsident Bola Tinubu aufgefordert, einen dezentralen Ansatz für Nigerias Stromsystem zu verfolgen, wobei er die Notwendigkeit betonte, die Abhängigkeit vom nationalen Stromnetz zu verringern und gemeinschaftsbasierte Stromlösungen zu fördern. In einem offenen Brief hob Murray-Bruce die erhebliche Lücke zwischen Nigerias installierter Stromerzeugungskapazität und der für die Versendung verfügbaren Strommenge hervor und zitierte Daten der Nigerian Electricity Regulatory Commission (NERC). Er kritisierte die Privatisierung des Stromsektors im Jahr 2013 und erklärte, dass sie die erwartete Transformation aufgrund unzureichender Vorbereitung privater Einrichtungen nicht erreicht habe. Murray-Bruce wies auch auf die Messlücke hin, bei der vielen Haushalten keine Stromzähler vorhanden sind, was zu ungenauen Abrechnungen führt. Er schlug ein Modell vor, das es Gemeinden ermöglicht, ihren eigenen Strom hauptsächlich durch Solarenergie und ermutigte die Regierungen, die Verantwortung für die Verwaltung öffentlicher Energieanlagen zu übernehmen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel kritisiert die derzeitige Elektrizitätspolitik und schlägt alternative Ansätze vor, ohne offen eine bestimmte politische Ideologie zu begünstigen.




