Das Innenministerium (MUP) in Kroatien hat erneut Millionen Euro für die gleiche Beschaffungsaufgabe ausgegeben, nachdem die Staatskommission für die Kontrolle der öffentlichen Beschaffung (DKOM) die vorherige Ausschreibung für ungültig erklärt hatte. Die Kommission hob die Vergabe des Vertrags an MG Mehanika von Drenje Brdo an die Werft Iskra in Šibenik auf, die eine Beschwerde eingereicht hatte, in der behauptet wurde, dass das ausgewählte Angebot nicht den technischen Spezifikationen entsprach. Infolgedessen musste das MUP Iskra 27.000 Euro an Rechtskosten zahlen. Der Beschaffungsprozess wurde nach dem Urteil von DKOM wiederholt, um fortlaufende Probleme mit Transparenz und Einhaltung der öffentlichen Ausschreibungen hervorzuheben. Die neue Ausschreibung erfordert Schiffe mit einer Geschwindigkeit von mindestens 30 Knoten (55,56 km / h), mit spezifischen Anforderungen an Haltbarkeit und Reichweite sowie Merkmalen wie nicht versenkbaren Materialien wie Aluminium oder Stahl und Vorkehrungen für die Beförderung von bis zu 10 Personen zusammen mit militärischer Ausrüstung.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel stellt einen Sachverhalt über einen Streit über öffentliche Beschaffungen dar, an dem das Innenministerium und die staatliche Kommission für die Kontrolle öffentlicher Beschaffungen beteiligt sind.





