In München haben die Betreiber des Teufelsrad-Karussells beim Oktoberfest einige Figuren aufgrund von Kritik an Sexismus und Rassismus neu gestaltet. Das Büro für Chancengleichheit für Frauen und das Demokratie-Expertise-Zentrum schlugen Änderungen vor, nachdem Beschwerden über die Darstellung von Frauen, einschließlich kurzer Röcke und enthüllender Outfits, erhoben worden waren. Eine Figur wurde als "hawaiianische Frau" ohne Schuhe und Kleidung dargestellt, was nach Ansicht der Kritiker rassistische Stereotypen verstärkte. Die Betreiberin Elisabeth Polaczy fügte den Figuren Blusen und Hosen hinzu und zeichnete Schuhe auf die "hawaiianische Frau", wobei sie Bedenken aus dem Büro für Chancengleichheit anführte.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel formuliert die Neugestaltung der Karussellfiguren als notwendige Korrektur der sexistischen und rassistischen Darstellungen und betont die Rolle feministischer und gleichstellungsorientierter Institutionen.





