Am 3. August berichtete Channel NewsAsia über die gemeinsame US-Japan-Intervention zur Stützung des Yen, der ein 40-Jahres-Hoch erreichte. Die Intervention, die erste seit 2011, beinhaltete den Verkauf von fast 60 Milliarden US-Dollar durch Japan, um die Währung inmitten von Bedenken über mögliche Zinserhöhungen der US-Notenbank zu stabilisieren. Analysten wie Scott Bessent bemerkten, dass die USA planen, 5 bis 10 Milliarden US-Dollar für damit verbundene Maßnahmen bereitzustellen. Der Schritt führte zu Bedenken über mögliche Auswirkungen auf die Renditen von US-Anleihen, obwohl eine Fed-Repo-Funktion mit japanischen Anleihen als Sicherheiten aktiviert wurde. In der Zwischenzeit waren die asiatischen Aktienmärkte mit Volatilität konfrontiert, wobei der KOSPI Südkoreas nach einem früheren Anstieg um über 5% fiel. Die US-Markterwartungen konzentrierten sich auf den bevorstehenden Beschäftigungsbericht und die fortgesetzte Gewinnsaison, mit bemerkenswerten Gewinnen im S&P 500 aufgrund der starken Performance von Big Tech, Banken und Energiesektoren im Juli.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert einen ausgewogenen Überblick über die wirtschaftlichen Auswirkungen der Yen-Intervention, ohne offen eine politische Haltung zu bevorzugen.


