Das europäische Stromnetz steht aufgrund extremer Wetterbedingungen, einschließlich Hitzewellen und längerer Dürren, die sogar Kernkraftwerke betreffen, vor einer der schwersten Belastungstests. In Slowenien setzt das Kernkraftwerk Krško (NEK) auf hohe Anpassungsfähigkeit und spezifische technologische Lösungen, um die Netzstabilität trotz niedriger Flussströme zu erhalten. Inzwischen wurde das ungarische Kernkraftwerk Paks erstmals in seiner 44-jährigen Geschichte aufgrund eines rekordniedrigen Wasserstands an der Donau, der eine ausreichende Kühlung verhindert, vollständig heruntergefahren. Diese Situation hat auf höchster Regierungsebene Alarm ausgelöst und die Zerbrechlichkeit der nationalen Energieversorgung hervorgehoben. Der ungarische Premierminister Péter Magyar warnte davor, dass bereits am Montag eine akute Energiekrise das Land treffen könnte, und forderte koordinierte Notfallmaßnahmen und freiwillige Energieverbrauchsparkungen.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Bericht befasst sich mit der Frage, wie die Umwelt die nukleare Sicherheit bedroht, und betont die Verwundbarkeit der Infrastruktur im Zusammenhang mit dem Klimawandel.






