Die kroatische politische Partei GLAS hat Änderungen des Straßenverkehrssicherheitsgesetzes vorgeschlagen, um elektrische Roller und Fahrräder auf Gehwegen und Fußgängerzonen zu verbieten, unter Berufung auf einen Anstieg der Unfälle mit diesen Fahrzeugen. Laut Daten des Innenministeriums sind seit 2022 mehr als 1.650 Menschen bei Unfällen mit elektrischen Rollern verletzt worden, darunter sechs Todesfälle. Die Partei hebt die Besorgnis darüber hervor, dass Kinder und schutzbedürftige Verkehrsteilnehmer gefährdet sind, insbesondere unter Hinweis auf einen tragischen Fall eines 15-jährigen Jungen, der nach dem Aufprall eines elektrischen Rollers starb. Sie argumentieren, dass die Zulassung solcher Fahrzeuge auf Gehwegen die Gefahr für Fußgänger erhöht und dass Kroatien zu den wenigen europäischen Ländern gehört, die diese Praxis immer noch zulassen. Der Vorschlag beinhaltet strengere Strafen, obligatorische Identifikationsmarken für elektrische Roller und die Erhöhung der Grenze für deren Betrieb auf 16 Jahre. Die Partei fordert auch die Dezentralisierung der lokalen Verkehrssicherungsbehörden, um die Durchsetzung zu verbessern.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel formuliert die Frage als ein dringendes Sicherheitsproblem, das gesetzgeberisches Handeln erfordert, und betont die Risiken für gefährdete Gruppen wie Kinder und ältere Fußgänger.






