Eine Studie hat ergeben, dass die Exposition gegenüber Motorbootgeräuschen während der frühen Entwicklung von Korallenrifffischen zu einem verminderten Wachstum und einer beeinträchtigten Fähigkeit führt, Raubtieren zu entkommen. Forscher der Universität Exeter, der Universität Bristol und der James Cook University führten Experimente an stacheligen Chromfischen aus dem Great Barrier Reef durch, indem sie sie entweder Motorbootgeräuschen oder natürlichen Riffgeräuschen während der Embryonal- und Post-Schlüpferphasen aussetzten. Fische, die Motorbootgeräuschen ausgesetzt waren, wuchsen im Durchschnitt 7% kürzer und zeigten eine signifikant niedrigere Reaktionsrate auf simulierte Raubtierangriffe im Vergleich zu denen, die natürlichen Geräuschen ausgesetzt waren. Diejenigen, die reagierten, schwammen eher in Richtung Raubtier. Die Forscher schlagen vor, dass Motorbootgeräusche das Verhalten der Eltern beeinträchtigen können, wie z. B. das Saugen von Eiern, was zu langfristigen Entwicklungsfolgen führt.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert wissenschaftliche Erkenntnisse ohne offensichtliche ideologische Rahmenbedingungen. Er konzentriert sich auf Umweltverträglichkeitsforschung und nimmt keine Haltung zu Politik oder Politik ein. Die Sprache bleibt neutral, betont empirische Daten und schlägt Erhaltungsmaßnahmen vor, ohne spezifische Gesetze zu befürworten



