Ein 17-jähriges Mädchen namens Kerrie O'Connell starb an Meningitis B (MenB) im Westen von Cork, Irland, Anfang 2024. Ihre Eltern berichteten, dass sie grippeähnliche Symptome zeigte, bevor sich ihr Zustand verschlechterte, was zu einer Notfall-Inspirale führte. Trotz medizinischer Intervention starb Kerrie, und ihre Familie entdeckte später, dass ihr kein MenB-Impfstoff angeboten wurde, der für Säuglinge über Irlands Primärimmunisierungsprogramm für Kinder (PCI) verfügbar war. Der Impfstoff ist nur für Kinder unter 13 Monaten verfügbar, die am oder nach dem 1. Oktober 2016 geboren wurden. Kerries Mutter, Rowena O'Connell, plädiert für eine dringende Überprüfung der Impfpolitik Irlands und ein Nachhol-Impfprogramm, das auf Jugendliche, insbesondere Universitätsstudenten des ersten Jahres, abzielt. Dieser Aufruf folgt ähnlichen Initiativen in Großbritannien, wo ein MenB-Ausbruch zwei Todesfälle und öffentliche Gesundheitswarnungen zur Folge hatte. Der Gesundheitsminister Nordirlands hat bereits ein ein einmaliges MenB-Impfprogramm für bestimmte Altersgruppen angekündigt.
Tendenz-Einschätzung (Links): In dem Artikel wird das Problem als ein systematisches Versagen der irischen Gesundheitspolitik dargestellt, wobei die Vermeidbarkeit des Todes von Kerrie und die Notwendigkeit einer politischen Reform hervorgehoben werden.






