Sieben Bewohner des Gebiets Gospić in der Nähe einer illegalen Mülldeponie wurden in Brüssel nach Angaben von Gordan Bosanac, einem Mitglied des Europäischen Parlaments, das die Partei Možemo! repräsentiert, auf persistente organische Schadstoffe, die als PFAS-Chemikalien bekannt sind, getestet.
Die Untersuchung konzentrierte sich auf das Vorhandensein von PFAS im menschlichen Blut und nicht im Wasser oder Boden, wobei die Ergebnisse Ende August oder Anfang September erwartet werden. Bosanac stellte fest, dass das Thema PFAS im Europäischen Parlament, insbesondere in der Grünen-Fraktion, zu einem wichtigen Thema geworden ist, um die Europäische Kommission zu drängen, ernstere Maßnahmen gegen diese schädlichen Substanzen zu ergreifen. Die Situation in Gospić hat die Aufmerksamkeit über die nationalen Grenzen hinaus auf sich gezogen, was Bosanac dazu veranlasste, sich mit slowenischen und italienischen Kollegen zusammenzuarbeiten, um zu untersuchen, was entlang der Grenzregion passiert ist.
Er kritisierte die kroatische Regierung unter Premierminister Andrej Plenković für ihren Umgang mit Abfallmanagementsystemen und schlug vor, dass der Vorfall aufgrund der bestehenden rechtlichen Rahmenbedingungen breitere Auswirkungen in ganz Europa haben könnte.
Die Sitzung zielt darauf ab, Umweltrisiken, gesundheitliche Bedenken und die geplanten Sanierungsanstrengungen im Zusammenhang mit der illegalen Mülldeponie anzugehen. Die Diskussionen werden Vorschläge für öffentliche Anhörungen mit einschlägigen Beamten und Institutionen umfassen, die möglicherweise für Ende August geplant sind.
Balen erwähnte, dass der Fonds bereits mit der Vorbereitung dringender Maßnahmen für den komplexesten Teil der Säuberung begonnen habe, bei dem begrabene gefährliche Abfälle beteiligt sind. Der politische Analyst Žarko Puhovski kritisierte die Reaktion der Regierung und argumentierte, dass die Situation eine sofortige Überwachung durch unparteiische Einrichtungen und eine verstärkte Kontrolle der für die Verwaltung des Gebiets zuständigen Institutionen erfordert. Er wies auf die Notwendigkeit hin, dass das Parlament die Kontrolle über die Situation übernimmt, und betonte die Dringlichkeit der Einrichtung einer speziellen Task Force zur Überwachung des Säuberungsprozesses.
Der SDP-Chef Siniša Hajdaš Dončić kündigte während der Parlamentssitzung Pläne an, Rechenschaftspflicht zu fordern, bestimmte Fristen für die Sanierung zu suchen und ein Verfahren zur Entlassung von Premierminister Andrej Plenković einzuleiten. Er beschuldigte die Regierung, die Verantwortung auf Oppositionsparteien und die Zivilgesellschaft zu verlagern und stellte in Frage, warum Plenković trotz der Krise in seiner Position bleibt. Dončić forderte Einheit unter den Oppositionsparteien, um die Umweltkatastrophe anzugehen und eine ordnungsgemäße Regierungsführung sicherzustellen.
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