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Tod von Paul Barril: Mitbegründer der GIGN stirbt im Alter von 80 Jahren
France🏛️ PolitikMittevor 21 Std.

Tod von Paul Barril: Mitbegründer der GIGN stirbt im Alter von 80 Jahren

Paul Barril, der im Alter von 80 Jahren verstarb, war ein ehemaliger Offizier der französischen GIGN (National Gendarmerie Intervention Group) und wurde später in zwei Skandale während der Mitterrand-Ära verwickelt, die Verhaftung irischer Staatsbürger in Vincennes und das illegale Abhören im Élysée-Palast. Er spielte eine Schlüsselrolle bei der Gründung der GIGN im Jahr 1974 und diente als Zweiter Befehlshaber, bevor er in die private Sicherheit überging und verschiedene Staatsoberhäupter berät, insbesondere in Afrika, einschließlich Ruanda. Im Jahr 2014 enthüllte er, dass er an Parkinson-Krankheit und Schilddrüsenkrebs leidet, was zu medizinischen Komplikationen und einem Missverständnis mit der Strafverfolgung im Juni 2014 führte. Barril wurde 1946 in einer Gendarmenfamilie geboren und hatte eine herausragende militärische Karriere, die von seiner Expertise in Sondereinsätzen und Terrorismusbekämpfung geprägt war.

Paul Barril, Mitbegründer der französischen Elite-Interventionsgruppe der Nationalen Gendarmerie, ist am Dienstag im Alter von 80 Jahren gestorben. Geboren am 13. April 1946 in Vinay, Isère, war Barril Sohn und Enkel von Gendarmen. Er absolvierte die Gendarmerie-Offiziersschule. Er hat einen schwarzen Gürtel im Karate, war Fallschirmspringer, Schwimmer und Scharfschütze. Er hatte eine tiefe Leidenschaft für Waffen und Anti-Terror-Geräte. 1974 half er bei der Gründung der GIGN unter der Leitung von Squadron Leader Christian Prouteau. Während Prouteau die Strategie definierte, setzte Barril Taktiken auf dem Boden ein, bevorzugte Spreng- und Lähmungsgeräte.

Seine Karriere nahm im Juli 1982 eine Wende, als er vorübergehend Prouteau an der Spitze der GIGN ablöste. Prouteau wurde zum Elysée-Palast gerufen, um eine Anti-Terror-Zelle zu gründen. Kurz nach seiner Übernahme des Kommandos leitete Barril ein Team, das im August 1982 drei irische Männer in Vincennes verhaftete. Das Elysée bezeichnete sie als gefährliche Terroristen. Jedoch enthüllte eine gerichtliche Untersuchung schwerwiegende Unregelmäßigkeiten im Verfahrensverfahren der Festnahme, was zu ihrer Freilassung führte. Barril wurde von einem Informanten beschuldigt, er habe Waffen und Sprengstoffe in die Residenz der Iren gelegt. Trotz dieser Anschuldigungen entging er allen gerichtlichen Verfolgungen.

Später bemerkte er, dass die Affäre ihm zwar zwanzig Jahre lang Schwierigkeiten bereitet habe, er aber rechtlich der endgültige Gewinner blieb. 1983 mußte er aufgrund schwerer Verletzungen, die er während der Ausbildung erlitten hatte, die GIGN verlassen, als der irische Fall zur Staatsangelegenheit wurde. Auf seinen Wunsch wurde er 1984 von der Gendarmerie auf fünfjährige Verfügbarkeit gesetzt. Nach seinem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst schrieb Barril zwei Bücher, darunter Special Missions, in denen die sogenannte irische Falle diskutiert wurde. Er gründete später eine private Sicherheitsfirma namens Secrets. Sein Ruf öffnete Türen zu Golf-Emiraten und afrikanischen Nationen, wo er seine Anti-Terror-Expertise verkaufte.

Er war Berater mehrerer Staatsoberhäupter, insbesondere in Afrika. Während dieser Zeit war er auch in den illegalen Abhörskandal im Elysée-Palast verwickelt. Im Jahr 2005 verurteilte das Pariser Strafgericht sieben Angeklagte in diesem Fall. Barril erhielt eine sechsmonatige Bewährung und eine Geldstrafe von 5.000 Euro für das Verstecken von Dokumenten, die das Recht auf Privatsphäre verletzten. Dieses Urteil wurde in Berufung und vom Kassationsgericht bestätigt. Ende 2007 verbrachte Barril mehr als einen Monat im Gefängnis in Baumettes in Marseille während einer Untersuchung des Concorde-Spielkreises in Paris. Er wurde schließlich freigesprochen. Seine schwerwiegendste rechtliche Enthüllung kam aus dem Völkermord von 1994 in Ruanda.

Der französische Richter Marc Trevide befragte ihn mehrmals in Bezug auf den Angriff auf das Flugzeug im April 1994, in dem der ruandische Präsident Juvenal Habyarimana war. Dieser Angriff löste Massaker aus, bei denen 800.000 Tutsi und gemäßigte Hutu getötet wurden. Nichtregierungsorganisationen beschuldigten Barril der Komplizenschaft und der Lieferung von Waffen an die Genozidkräfte Wochen nach Beginn der Tötungen. Er bestritt diese Anschuldigungen konsequent. 2020 erhielt er den Status eines unterstützten Zeugen in der Untersuchung. Die Hoffnungen der zivilen Parteien wurden jedoch durch einen medizinischen Gutachten zunichte gemacht. Es kam zu dem Schluss, dass seine Krankheit ihn daran hinderte, Interviews oder Konfrontationen zu ertragen.

Barril litt viele Jahre an Parkinson und Schilddrüsenkrebs. Im Jahr 2014 gab er bekannt, dass er sehr krank ist und sich einer schweren medizinischen Behandlung unterzieht. Diese Behandlungen verursachten Zeiten der Verwirrung. Im Juni 2014 führte dies zu einem Missverständnis, bei dem die Polizei in sein Haus eingriff, weil er als verbarrikadiert und bewaffnet beschrieben wurde. Bekannt für seine ironischen graublauen Augen und seinen scharfen Witz, veränderte Barril das Image der Gendarmerie. In einem Interview mit L'Essor aus dem Jahr 2018 äußerte er den Wunsch, seine Karriere als General der Gendarmerie einfach beenden zu können.

Stattdessen war seine Laufbahn durch die Beteiligung an zwei Skandalen aus der Mitterrand-Ära gekennzeichnet: der Vincennes-Irish-Affäre und den Abhören des Elysée. Er spielte auch eine komplexe Rolle in Zentralafrika während der Ruanda-Krise. Seine frühe Karriere beinhaltete die Beratung der saudischen Behörden im Jahr 1979, um eine Revolte an den heiligen Stätten von Mekka zu unterdrücken. Er war vor der Umstrukturierung die Nummer zwei der GIGN. Die Einheit gab seinen Tod am Mittwoch bekannt und bestätigte Berichte, die früher am Tag aufgetaucht waren. Die Quellen stellten fest, dass er schon lange krank war. Die Kombination seiner militärischen Leistungen und der anschließenden Rechtsstreitigkeiten definierte sein öffentliches Vermächtnis.

Er blieb eine polarisierende Figur in französischen Sicherheitskreisen. Seine Arbeit im Bereich der privaten Sicherheit führte ihn in verschiedene afrikanische Länder, wo er hochrangige Personen beschützte. Die Rechtsstreitigkeiten im Zusammenhang mit Ruanda wurden trotz seines schlechteren Gesundheitszustands fortgesetzt. Medizinische Beurteilungen schränkten schließlich seine Fähigkeit ein, vollständig am Gerichtsverfahren teilzunehmen. Sein Tod beendet ein Leben, das sowohl durch operative Erfolge als auch durch erhebliche Kontroversen gekennzeichnet ist. Die GIGN, die er mit aufbaute, ist bis heute in Betrieb. Seine Familie und ehemalige Kollegen trauerten um den Verlust einer Schlüsselfigur in der modernen Geschichte der französischen Spezialeinheiten.

Die spezifischen Umstände seiner letzten Tage wurden außer der Bestätigung seines Todes nicht öffentlich erläutert.

So ist dieser Bericht entstanden. Objektive Nachrichten hat diesen Bericht aus 4 Quellartikeln mit KI-gestützter Synthese nach unserer Methodik verfasst. Es ist unser eigener Text, keine Kopie eines einzelnen Mediums. Unsere Methodik lesen.

Verantwortlicher Redakteur: Matej BašaFehler entdeckt? Melden

4 Berichte

La Croix logoLa CroixParteinahMittevor 21 Std.
Tod von Paul Barril: Mitbegründer der GIGN stirbt im Alter von 80 Jahren

Paul Barril, der im Alter von 80 Jahren verstarb, war ein ehemaliger Offizier der französischen GIGN (National Gendarmerie Intervention Group) und wurde später in zwei Skandale während der Mitterrand-Ära verwickelt, die Verhaftung irischer Staatsbürger in Vincennes und das illegale Abhören im Élysée-Palast. Er spielte eine Schlüsselrolle bei der Gründung der GIGN im Jahr 1974 und diente als Zweiter Befehlshaber, bevor er in die private Sicherheit überging und verschiedene Staatsoberhäupter berät, insbesondere in Afrika, einschließlich Ruanda. Im Jahr 2014 enthüllte er, dass er an Parkinson-Krankheit und Schilddrüsenkrebs leidet, was zu medizinischen Komplikationen und einem Missverständnis mit der Strafverfolgung im Juni 2014 führte. Barril wurde 1946 in einer Gendarmenfamilie geboren und hatte eine herausragende militärische Karriere, die von seiner Expertise in Sondereinsätzen und Terrorismusbekämpfung geprägt war.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel bietet einen ausgewogenen Überblick über das Leben, die Karriere und die Beteiligung von Paul Barril an politisch sensiblen Vorfällen, ohne offen eine Seite zu bevorzugen. Es präsentiert historische Ereignisse und Kontroversen sachlich, ohne offensichtliche ideologische Rahmenbedingungen oder voreingenommene Sprache.

Libération logoLibérationUnabhängigMittevor 21 Std.
Tod von Paul Barril, dem schweifenden Mitbegründer der GIGN

Paul Barril, ehemaliger Eliteoffizier der französischen Nationalgendarmerie und Mitbegründer der GIGN (Groupe d'Intervention de la Gendarmerie Nationale), ist im Alter von 80 Jahren gestorben.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert sachliche Informationen über den Tod von Paul Barril und seine historische Beteiligung am Völkermord in Ruanda, ohne offen eine politische Perspektive zu bevorzugen. Es enthält keine Kommentare oder Rahmen, die eine bestimmte ideologische Haltung nahe legen.

Le Monde logoLe MondeUnabhängig🔒Mittevor 21 Std.
Paul Barril, ehemaliger Gendarme der Elysée, der zu einem scharfen Söldner wurde, ist gestorben.

Paul Barril, ein ehemaliger französischer Militäroffizier, der als Leiter der GIGN (Groupe d'Intervention de la Gendarmerie Nationale) diente, ist im Alter von 80 Jahren gestorben. Seine Beteiligung an 'Françafrique', der historischen Beziehung zwischen Frankreich und seinen ehemaligen afrikanischen Kolonien, macht sein Vermächtnis noch komplexer.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel stellt sachliche Informationen über Paul Barrilles Karriere und Tod dar, ohne offen eine politische Perspektive zu bevorzugen. Es erwähnt seine Rolle sowohl in der nationalen Sicherheit als auch in internationalen Angelegenheiten, ohne sie mit einer klaren ideologischen Voreingenommenheit zu umrahmen. Die Bezugnahme auf seine Beteiligung an der Rw.

20 Minutes logo20 MinutesUnabhängigMittevor 22 Std.
Paul Barril, der glühende Mitbegründer der GIGN, ist im Alter von 80 Jahren gestorben

Paul Barril, Mitbegründer der französischen GIGN-Elite-Einheit im Jahr 1974, ist im Alter von 80 Jahren nach Jahren der Krankheit einschließlich Parkinson-Krankheit und Schilddrüsenkrebs gestorben. Er war dafür bekannt, das Image der französischen Gendarmerie zu verändern, stand jedoch wegen zweier Skandale während der Ära von Präsident François Mitterrand, der Verhaftung irischer Staatsangehöriger in Vincennes und des illegalen Abhörens des Elysée-Palastes, vor Kontroversen. Barril war auch in die Untersuchung des Völkermords in Ruanda verwickelt und wurde von Nichtregierungsorganisationen beschuldigt, den Tätern Waffen zur Verfügung gestellt zu haben, obwohl er diese Behauptungen bestritt. Trotz seiner militärischen Leistungen war seine Karriere geprägt von rechtlichen Problemen und Überprüfung.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert sachliche Informationen über das Leben, die Karriere und die Kontroversen von Paul Barril, ohne offen eine politische Perspektive zu bevorzugen. Es schließt sowohl seine Leistungen als auch die Kritik ein, der er ausgesetzt war, und bewahrt einen ausgewogenen Ton.

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