Marokko hat seine Ansprüche auf die spanisch kontrollierten Enklaven Ceuta und Melilla erneuert, unter Berufung auf den jüngsten Zustrom von Zehntausenden afrikanischer Wirtschaftsflüchtlinge, die versuchten, in diese Gebiete zu gelangen. Mindestens 141 Menschen starben während der gefährlichen Überfahrten, und viele, die die Enklaven erreichten, wurden in ihre Länder zurückgeschickt. Die Situation führte zu einer erhöhten Grenzkontrolle durch Italien unter Premierminister Giorgia Meloni, die auf Nicht-EU-Bürger aus Spanien abzielte, was Spanien dazu veranlasste, mit ähnlichen Maßnahmen zu vergelten. Marokko schlug Gespräche mit Spanien über die Souveränität von Ceuta und Melilla vor, aber Spanien lehnte den Vorschlag ab.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel stellt eine ausgewogene Darstellung der marokkanischen Ansprüche auf Ceuta und Melilla dar, einschließlich der humanitären Krise und der politischen Reaktionen sowohl Italiens als auch Spaniens.




