Ein Bericht der Kampagnengruppe Big Brother Watch zeigt, dass zwischen 2018 und 2023 mehr als 62.199 Menschen in Großbritannien wegen "Kommunikationsdelikten" im Zusammenhang mit Online-Aktivitäten verhaftet wurden. Dazu gehören Vorfälle, bei denen Personen beschuldigt wurden, Inhalte geteilt oder kommentiert zu haben, die als "bösartig" angesehen wurden, wie negative TikTok-Posts oder WhatsApp-Gruppendiskussionen. In einigen Fällen waren schutzbedürftige Personen betroffen, wie ein Teenagermädchen, das wegen der Veröffentlichung eines Bildes eines Lehrers mit kritischen Bemerkungen ins Visier genommen wurde. Während die Behörden diese Maßnahmen als notwendig zur Bekämpfung schädlicher Nachrichten rechtfertigen, argumentieren Kritiker, dass die breite Anwendung dieser Gesetze zu übermäßiger Polizeiarbeit und einer "abschreckenden Wirkung" auf die freie Meinungsäußerung führt.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel beschreibt das Problem als eine Überreaktion der Strafverfolgungsbehörden auf die persönliche Meinungsäußerung und verwendet starke Sprache wie "Orwell'sche Unordnung" und "abschreckender Effekt", um die Ausweitung von Kommunikationsverbrechen zu kritisieren.





