Eine anhaltende Dürre im Zusammenhang mit der Klimakrise verursacht Störungen im Zugverkehr in ganz England, da trockene Bedingungen die Stabilität von Bahndecken beeinträchtigen. Die South Western Railway (SWR) hat Fahrplanänderungen und reduzierte Geschwindigkeiten auf bestimmten Strecken umgesetzt, darunter zwischen Yeovil und Exeter St. Davids, wo die Züge nun weniger häufig fahren. Ähnliche Maßnahmen wurden von anderen Bahnbetreibern wie Great Northern, Greater Anglia und c2c aufgrund des "Bohrfeuchtigkeitsdefizits" (SMD) eingeführt, einem Zustand, der durch geringen Niederschlag gefolgt von heißem, trockenem Wetter verursacht wird. Dieses Problem entsteht, weil viele Teile des britischen Eisenbahnsystems auf Lehmboden gebaut sind, der während Dürren schrumpft und zu Gleisinstabilität führt. Infolgedessen müssen Züge mit niedrigeren Geschwindigkeiten fahren, um die Sicherheit zu gewährleisten.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel behandelt Umweltfaktoren, die sich auf die Infrastruktur auswirken, stellt jedoch keine politische Haltung oder Kontroverse dar und konzentriert sich auf die technischen Aspekte der Auswirkungen der Dürre auf den Eisenbahnbetrieb.





