Am 13. August wurden Berichte über zwei große Ölspuren in iranischen Gewässern im Golf veröffentlicht, die neue Bedenken hinsichtlich der Umweltzerstörung in der Region aufkommen ließen. Satellitenbilder zeigten eine erhebliche Ölverschmutzung in der Nähe der Insel Qeshm, die sich in der Nähe der Straße von Hormuz befindet, und eine weitere in der Nähe der Insel Sirri, etwa 60 Meilen südwestlich von Qeshm. Diese Vorfälle tragen zu den anhaltenden Bedenken über die Auswirkungen von ölbezogenen Aktivitäten und Konflikten zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran auf die Meeresökosysteme bei.
Ein leichter, verdünnter Teil des Schlick erstreckte sich etwa 100 Meilen. Videoaufnahmen bestätigten, dass dunkle sprudelnde Flüssigkeit an den Ufern von Suza auf der Insel Qeshm aufspült wurde und die umliegenden türkisfarbenen Gewässer befleckte. S. eskalierte. com schlug vor, dass die Qeshm-Leck möglicherweise von einem Leck auf der Minoan Pioneer, einem in Liberia geflaggten Trockengüterfrachter, herrührt. Das Schiff wurde Berichten zufolge am 3. August während seines Transits durch die Straße von Hormuz in der Nähe der Küste Omans von einem unbekannten Projektil getroffen. Dieser Vorfall fiel mit mutmaßlichen iranischen Angriffen auf Handelsschiffe zusammen. Ein Besatzungsmitglied wurde vermisst, und eine maritime Sicherheitsquelle informierte Reuters, dass das gleiche Leck wahrscheinlich die Insel Qeshm erreicht hat.
Der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Esmaeil Baqaei, erklärte, dass die Ölverschmutzung die Insel Qeshm erreicht habe und Beweise auf einen ausländischen Schüttgutfrachter als Quelle hinweisen. In der Zwischenzeit ereignete sich vor Oman eine separate, größere Ölpest, bei der der gelandete Tanker Caroline Bezengi russisches Rohöl in ein geschütztes Meeresgebiet leckte. Diese Verschüttung wurde auf fast 800 Quadratmeilen geschätzt. Während dieser Vorfall nicht mit dem breiteren Konflikt mit dem Iran in Verbindung gebracht wurde, unterstreicht er die wachsenden Umweltrisiken, die durch Öloperationen in der Region entstehen.
Brian Barnes, ein Satelliten-Ozeanograph an der University of South Florida, betonte, dass längere Lecks das Risiko von ökologischen Schäden erhöhen. Er stellte fest, dass die gegenwärtige Situation die Beurteilung und Bereinigung von Verschüttungen schwieriger als je zuvor macht. Neben den Umweltbedenken bleibt die geopolitische Dynamik angespannt. Sowohl die Vereinigten Staaten als auch der Iran haben die Kontrolle über die strategische Straße von Hormuz, eine kritische Schifffahrtsroute für den globalen Ölhandel, beansprucht.
Der US-Energieminister Dan Brouillette bemerkte, dass die Kontrolle des Irans über die Meerenge ihm einen erheblichen Einfluss verschafft und ihn mit dem Besitz einer "Atomwaffe" in Bezug auf den Einfluss vergleicht.
Angesichts der zahlreichen Ölverschmutzungen, die die Meereslebewesen und Küstengebiete bedrohen, liegt der Schwerpunkt weiterhin auf dem Verständnis der Ursachen dieser Vorfälle und der Bewältigung der langfristigen Folgen für die Umwelt.
★
Halte die Nachrichten ehrlich.
ObjectiveNews ist leserfinanziert und werbefrei – wir zeigen dir den Bias, statt ihn zu verstecken. Unterstütze unabhängigen Journalismus für 4 €/Monat.
Unterstützer werden