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Die Überschüsse seien nach Ansicht von Moody's nicht für unbestimmte Zeit politisch tragfähig
GR🏛️ Politikvor 3 Tagen

Die Überschüsse seien nach Ansicht von Moody's nicht für unbestimmte Zeit politisch tragfähig

Moody's schätzt, dass die von der griechischen Regierung verfolgte Überschusspolitik nicht noch lange andauern kann, da die hohen Primärüberschüsse, die in den letzten Jahren erzielt wurden, unwahrscheinlich auf unbestimmte Zeit politisch nachhaltig sind. Nach Ansicht der Rating-Gesellschaft wird das Kreditprofil Griechenlands durch eine starke Wachstumsdynamik, eine verringerte öffentliche Schuldenlast und die Wirkung des Konjunkturfonds gestützt. Moody's schätzt jedoch, dass der Druck, die Haushaltsbedingungen zu lockern und mehr Ressourcen für öffentliche Investitionen und soziale Prioritäten bereitzustellen, zunehmen kann, wenn die Schulden sinken.

Moody's hat eine Warnung bezüglich der griechischen Fiskalpolitik herausgegeben, die darauf hindeutet, dass die derzeitige Strategie des Landes, große Primärüberschüsse zu verwalten, unwahrscheinlich auf unbestimmte Zeit politisch nachhaltig ist. Diese Einschätzung wirft Fragen auf, ob Griechenland seine Staatsverschuldung in der Zukunft deutlich reduzieren kann. Die Ratingagentur betont, dass dieses Problem vor den Wahlen 2027 besonders kritisch wird, da die Regierung unter Druck steht, ihre Fiskalpolitik anzupassen.

Die griechische Regierung verfolgt seit der Pandemie einen Pfad der Haushaltskonsolidierung, der zu einer erheblichen Verringerung der Staatsverschuldung geführt hat. Moody's weist darauf hin, dass diese Verringerung durch starke historische Reformen, robustes Wirtschaftswachstum und eine schnell sinkende Schuldenlast unterstützt wurde. Diese Faktoren wurden durch erhebliche Primärüberschüsse nach der Pandemie unterstützt, zusammen mit verbesserter Steuerkonformität und Strategien zur Steuerhinterziehung, die von den Behörden umgesetzt wurden.

Der Erholungsfonds hat auch eine Rolle bei der Stärkung dieser Trends gespielt, indem er Reformen mit Investitionsunterstützung verknüpft hat. Zusätzlich hat sich die Regierung sowohl den nationalen als auch den EU-Ausgabenregeln verschrieben und überschüssige Einnahmen hauptsächlich für die Rückzahlung der Schulden oder die Erhöhung der Barreserven verwendet. Dieser Ansatz scheint die Aussichten auf eine Stabilisierung der Schulden in den nächsten zwei Jahren gestärkt zu haben, auch wenn sich die Gesamthaushaltsentwicklung von den jüngsten außergewöhnlichen Niveaus allmählich abschwächt.

Nach Angaben von Moody's erreichte der Primärüberschuss im Jahr 2025 4,9% gegenüber 4,8% im Jahr 2024. Es prognostiziert, dass diese Zahl bei rund 3,3% des BIP im Zeitraum 2026-2027 hoch bleiben wird.

Im Laufe der Zeit wird sich die zentrale Frage von der Frage, ob es eine fiskalische Disziplin gibt, auf die Frage verschieben, inwieweit sie nachlassen wird, sobald sich der Ausgabendruck verstärkt und die Verschuldung weiter sinkt und möglicherweise 120% des BIP erreicht - ein Schwellenwert, der für die Regierung als informeller Bezugspunkt zu gelten scheint, den sie bis 2029 erreichen will.

Die politische Dynamik im Zusammenhang mit den bevorstehenden Wahlen, die im Juli 2027 stattfinden sollen, wird somit als entscheidender Test für die Widerstandsfähigkeit der griechischen Haushaltskultur dienen.

Moody's weist darauf hin, dass die Wachstumsperspektiven auch in den kommenden Jahren eine der wichtigsten Säulen der wirtschaftlichen Stärke des Landes sein werden, sofern die Investitionen weiterhin stark umgesetzt und die Dynamik der Reformen fortgesetzt wird.

Das Wachstum verlangsamte sich im Jahr 2025 auf 2,1% und die Agentur prognostiziert eine leichte Verlangsamung auf 1,7% in diesem Jahr und im Jahr 2027. Diese Verlangsamung spiegelt den Übergang von einer Phase starken Nachholwachstums nach der Pandemie zu einer Expansion wider, die zunehmend durch angebotsseitige Faktoren eingeschränkt wird, einschließlich der Enge des Arbeitsmarktes in den Dienstleistungs- und Bausektoren.

Die wichtigste Kreditproblematik für Griechenland wird daher nicht mehr die Höhe der kurzfristigen Schulden sein, sondern vielmehr die Fähigkeit, das Wirtschaftswachstum aufrechtzuerhalten und die Haushaltsdisziplin bei sich entwickelnden politischen und wirtschaftlichen Herausforderungen aufrechtzuerhalten.

1 Berichte

Kathimerini logoKathimeriniUnabhängigMittevor 3 Tagen
Die Überschüsse seien nach Ansicht von Moody's nicht für unbestimmte Zeit politisch tragfähig

Moody's schätzt, dass die von der griechischen Regierung verfolgte Überschusspolitik nicht noch lange andauern kann, da die hohen Primärüberschüsse, die in den letzten Jahren erzielt wurden, unwahrscheinlich auf unbestimmte Zeit politisch nachhaltig sind. Nach Ansicht der Rating-Gesellschaft wird das Kreditprofil Griechenlands durch eine starke Wachstumsdynamik, eine verringerte öffentliche Schuldenlast und die Wirkung des Konjunkturfonds gestützt. Moody's schätzt jedoch, dass der Druck, die Haushaltsbedingungen zu lockern und mehr Ressourcen für öffentliche Investitionen und soziale Prioritäten bereitzustellen, zunehmen kann, wenn die Schulden sinken.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel untersucht die Politik der Überschüsse und ihre Auswirkung auf die Wirtschaftspolitik Griechenlands, aber er stellt keine systematische persönliche oder politische Herangehensweise dar.

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