Der Vorsitzende des Rashtriya Swayamsevak Sangh (RSS), Mohan Bhagwat, brachte seine Unterstützung für die LGBTQ+-Gemeinde in einer Rede in Hyderabad zum Ausdruck und betonte ihre historische Präsenz in der indischen Gesellschaft und setzte sich für ihre Würde und Akzeptanz ein. Er räumte ein, dass manche Individuen mit inhärenten Tendenzen geboren werden und andere sie im Laufe der Zeit entwickeln, und betonte, dass gesellschaftliche Ausgrenzung vermieden werden sollte. Bhagwat hob traditionelle hinduistische Praktiken hervor, die LGBTQ+-Figuren in religiösen Kontexten wie dem Kumbh Mela enthalten, was auf eine kulturell verwurzelte Akzeptanz hindeutet. Dies stimmt mit seinen früheren Aussagen überein, einschließlich Hinweisen auf hinduistische Texte und fordert eine nicht-sensionale Behandlung von Homosexualität. Während Indien gleichgeschlechtliche Beziehungen im Jahr 2018 entkriminalisiert hat, fehlt die rechtliche Anerkennung der gleichgeschlechtlichen Ehe, was die laufenden Debatten um LGBTQ+-Rechte widerspiegelt.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Während der Artikel über ein politisch sensibles Thema im Zusammenhang mit LGBTQ+-Rechten und religiösem Konservatismus diskutiert, erscheint die Gestaltung ausgeglichen.


