Die italienische Regierung unter Premierminister Giorgia Meloni strebt an, bis 2027 Migrantenrückkehrzentren außerhalb der Europäischen Union zu errichten, wobei Mittel aus der Europäischen Union verwendet werden sollen. Diese Initiative, die nach dem gescheiterten "Albania"-Programm modelliert wurde, umfasst Länder wie Ruanda, Uganda und potenziell osteuropäische Nationen. Das Projekt wurde aufgrund der hohen Kosten und der niedrigen Rückführungsraten kritisiert, da nur 15% der Häftlinge aus dem Gijader-Zentrum zurückgekehrt sind. Die EU-Innenminister diskutieren den Plan, wobei Italien sich an Dänemark und anderen Mitgliedstaaten orientiert. Die finanzielle Belastung solcher Operationen wird hervorgehoben, wobei Schätzungen auf 500.000 Euro pro Rückführung schließen lassen. Inzwischen werden die Bemühungen in Libyen trotz anhaltender Herausforderungen fortgesetzt.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel bietet einen ausgewogenen Überblick über die politischen und wirtschaftlichen Auswirkungen der Einrichtung von Rückkehrzentren für Migranten und hebt sowohl die Ambitionen der italienischen Regierung als auch die Kritik an dem bisherigen "albanischen" Modell hervor.






