Das Ministerium für Landwirtschaft hat bereits einen Vorschlag für ein Gesetz über Soforthilfe vorgelegt, das darauf abzielt, landwirtschaftliche Betriebe zu unterstützen, die durch hohe Düngemittel- und Kraftstoffpreise betroffen sind.
Cigler Kralj erklärte, dass die Mittel durch direkte Zahlungen pro Hektar verteilt werden, die auf registrierte Landwirte abzielen, die die erforderlichen Bedingungen erfüllen. Darüber hinaus hat das Ministerium den Prozess der Auszahlung von Entschädigungen für Schäden, die durch die Dürre im vergangenen Sommer verursacht wurden, beschleunigt. 45 Millionen Euro an Hilfe wurden ausgezahlt, wodurch die gesamte staatliche Unterstützung für Dürre-bedingte Schäden auf über 16 Millionen Euro stieg. Weitere Auszahlungen für Schäden durch Viehverluste werden in Kürze erwartet, wobei mehr als sechs Millionen Euro für diese Zwecke bereitgestellt werden.
Während seiner Rede auf der Messe skizzierte Cigler Kralj drei wichtige strategische Richtungen für das Ministerium: Digitalisierung, Generationenerneuerung in der Landwirtschaft und Stärkung der inländischen Nahrungsmittelproduktion. Digitale Werkzeuge ermöglichen laut Ministerium eine bessere Entscheidungsfindung, geringere Betriebskosten und erhöhte Wettbewerbsfähigkeit. In Zusammenarbeit mit Partnern hat das Ministerium mehrere digitale Lösungen zur Unterstützung von Landwirten, Jägern und Forstwirtschaft entwickelt, mit dem Ziel, diese Technologien in Zukunft weiter zu verbessern.
Ein Schwerpunkt der diesjährigen Messe ist die Widerstandsfähigkeit des Agrarsektors. Das Ministerium betonte die Bedeutung der Vorbereitung auf zukünftige Herausforderungen, insbesondere angesichts des Klimawandels. Cigler Kralj hob die Notwendigkeit langfristiger Präventivmaßnahmen wie Bewässerungssysteme, Schattengebäude und andere Schutzstrategien hervor. Er betonte, dass diese Initiativen in den neuen strategischen Plan für die Agrarpolitik integriert werden müssen, um mehr in Prävention zu investieren und nicht nur in reaktive Reaktionen. Zusätzlich zur finanziellen Unterstützung fördert das Ministerium Möglichkeiten für junge Menschen, die in den Agrarsektor einsteigen.
Im Ausstellungsbereich des Ministeriums wurden Möglichkeiten für Bildung, Beschäftigung und Berufsausbildung im Bereich Landwirtschaft gezeigt. Cigler Kralj stellte fest, dass junge Landwirte Zugang zu Land, Wissen, finanziellen Ressourcen und moderner Infrastruktur benötigen, um eine erfolgreiche Entwicklung zu gewährleisten. Das Ministerium ist bestrebt, junge Generationen durch gezielte Programme und Partnerschaften mit Bildungseinrichtungen und Industrieorganisationen zu unterstützen. Neue digitale Lösungen für Jagd und Forstwirtschaft wurden auch während der Messe vorgestellt.
Dieses System ermöglicht eine kontinuierliche und genaue Dateneingabe, wodurch die Effizienz der Verwaltung von Wildbeständen verbessert wird. Ein bemerkenswertes Merkmal ist die Kennzeichnung von geerntetem Wild mit Tags und QR-Codes, die die Rückverfolgbarkeit vom Fang bis zum Endbesitzer verbessert. Diese Innovationen sind Teil des breiteren Projekts "e-Forestry", das darauf abzielt, ein vernetzteres und benutzerfreundlicheres System für Jäger, Waldbesitzer und Behörden zu schaffen.
Aufgrund der schweren Dürre und Hitzewelle haben die Weidegebiete in Algerien erheblich gelitten, was zu einem Mangel an Futter für das Vieh führte. Cigler Kralj besuchte die betroffenen Gebiete in der Nähe von Kranj und versprach staatliche Unterstützung und forderte die Bauern auf, ihre Tiere nicht zu verkaufen. Er forderte die Verbraucher auf, lokale Lebensmittel zu unterstützen, obwohl er anerkannte, dass dies angesichts der typischen Verbrauchergewohnheiten eine Herausforderung sein könnte. Die Messe umfasste zahlreiche Expertensitzungen zu Themen wie Digitalisierung der Jagd, nachhaltige Lebensmittelversorgungsketten und das Vorhandensein von Pestiziden in Obst und Gemüse.
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