In einem Besuch im Nationalkongress erzielte der chilenische Sicherheitsminister Martin Arrau (Republikaner) zwei gesetzgeberische Fortschritte im Rahmen der Anti-Crime Organization and Terrorism Agenda (ACOT). Der Gesetzentwurf zur Erhöhung der Strafen für Straftaten gegen die Polizei wurde von der Kammer genehmigt, und eine weitere Initiative zur Modernisierung der Karriere der Carabineros wurde im Sicherheitskomitee des Senats vorangetrieben. Der Kern dieser Agenda, die Verfassungsreform zur Stärkung der Sicherheitsmaßnahmen, bleibt jedoch stecken. Dieser Präsidentenvorschlag zielt darauf ab, die Verfassung zu ändern, um die öffentliche Sicherheit als staatliche Pflicht zu etablieren, ein Register krimineller Organisationen zu schaffen, Steuervorteile für verurteilte Straftäter einzuschränken und einen neuen Staat der Verfassungsmäßigen Ausnahme für die öffentliche Sicherheit einzuführen. Seit seiner Einführung am 17. August wurde die Reform im Verfassungskomitee aufgrund fehlender politischer Einigung mit Gesetzgebern, einschließlich seiner eigenen Partei, nicht diskutiert.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert eine ausgewogene Diskussion über die Bereitschaft des Ministers, alternative Vorschläge von anderen rechtsgerichteten Gesetzgebern zu prüfen, während er gleichzeitig die Haltung der Regierung zur Verfassungsreform beibehält.





