Das Innenministerium der Republik Serbien hat die Behauptungen von Vojkan Kostić, Chefredakteur der Nachrichtenagentur Beta, als "bösartig und ungenau" zurückgewiesen. Diese Aussagen wurden nach Kostićs Auftritt in einem Informationsinterview nach der Durchsuchung der Wohnung des Militäranalysten Aleksandar Radić durch die Polizei gemacht.
Das Ministerium betonte, dass seine Vertreter bei der Durchsuchung des Eigentums von Aleksander Radić in Vračar streng im Rahmen des Gesetzes und nach den Anordnungen des zuständigen Gerichts gehandelt haben. Während dieser Operation entdeckten sie, dass Kostić ein Mobiltelefon in seinem Besitz hatte, das Radić gehörte. Gemäß der polizeilichen Anfrage übergab Kostić das Gerät für weitere operative Verfahren. Das Ministerium erklärte, dass die Polizei gesetzlich verpflichtet war, zu reagieren und alle notwendigen Verfahrensschritte zu unternehmen, einschließlich der Ausstellung einer Einladung zu einem Informationsgespräch mit Kostić.
Nach Angaben des Ministeriums stellt dieser Vorfall einen vorsätzlichen und gefährlichen Versuch dar, regelmäßige, rechtmäßige und professionelle Polizeieinsätze zu missbrauchen und sie als angeblichen Angriff auf die Medienfreiheit darzustellen.
Kostić wurde später am Abend von der Strafpolizei freigelassen, nachdem er eine Aussage eines Bürgers über die Beschlagnahme des Mobiltelefons abgegeben hatte. Er erwähnte, dass er mit Radić in einem Café war, als ein Inspektor ihn anrief und Radić bat, sofort in seine Wohnung zu kommen, ohne den Grund zu erklären. Als professioneller Mitarbeiter und Freund von Radić bot Kostić ihm an, ihn zu begleiten, da er dachte, dass es einen Einbruch gegeben haben könnte.
Kostić erklärte, dass er außerhalb der Wohnung blieb, um seine Berichterstattung über das Ereignis fortzusetzen und auf den Anwalt zu warten, den Radić kontaktiert hatte, ohne den der gesamte Prozess nicht beginnen konnte.
Die Polizei betonte, dass ihre Handlungen in strikter Übereinstimmung mit dem Gesetz und auf der Grundlage der Anordnungen des zuständigen Gerichts waren. Sie stellten klar, dass die Vorladung von Kostić Teil der rechtlichen Verfahren war, die aufgrund der möglichen gefundenen Beweise erforderlich waren, die sich nicht auf seine berufliche journalistische Arbeit beziehen. Die Polizei stellte auch fest, dass ihre Handlungen keinen Zusammenhang mit Kostić hatten, der während der Durchsuchung einer von Radićs Wohnungen am Tatort anwesend war und ein Mobiltelefon hielt, das Radić gehörte, und sich weigerte, es den Polizeibeamten zu übergeben, was zur Vergabe der Vorladung für ein Informationsgespräch führte.
Aleksandar Radić, der Militäranalytiker, gehörte zu den ersten Personen, die öffentlich über den Einsatz sogenannter "Sound-Kanonen" während der Proteste am 15. März 2025 diskutierten. Dieser Kontext verleiht der aktuellen Situation mit der polizeilichen Durchsuchung und der anschließenden Kontroverse über die Art der gesetzlichen Verfahren Bedeutung.
Wie sich die Situation entwickelt, bleibt abzuwarten, wie sich das Gerichtsverfahren entwickeln wird und ob weitere Ermittlungen zu den angeblichen Straftaten, die Radić zugeschrieben werden, fortgesetzt werden.
3 Berichte
Telegraf.rsParteinahKonservativFaktentreue 90Objektivität 70vor 14 Tagen Das Innenministerium reagiert auf die Anweisungen des Beta-RedakteursDas Innenministerium der Republik Serbien hat die Behauptungen des Journalisten V.K. der Nachrichtenagentur Beta entschieden zurückgewiesen, der erklärte, er sei von der Strafpolizei für die mutmaßliche Vorbereitung einer Handlung gegen die verfassungsmäßige Ordnung und Sicherheit Serbiens vorgeladen worden, während er lediglich seine journalistischen Pflichten erfüllte. Das Ministerium stellte klar, dass die Polizeibeamten bei einer Durchsuchung eines Objekts von A.R. in Vraca streng nach dem Gesetz und auf Anordnung des Gerichts gehandelt haben, wo sie ein Handy von A.R. gefunden haben, das V.K. dann der Polizei zur weiteren Untersuchung übergeben hat. Das Ministerium betonte, dass die Polizei gesetzlich verpflichtet war, zu reagieren und die erforderlichen verfahrensrechtlichen Schritte zu unternehmen, einschließlich der Vorladung von V.K. zu einem Informationsgespräch, und beschrieb die Situation als einen vorsätzlichen Versuch, rechtmäßige und professionelle polizeiliche Handlungen zu missbrauchen und sie als Angriff auf die Pressefreiheit darzustellen.
Tendenz-Einschätzung (Konservativ): In dem Artikel wird die polizeiliche Aktion als eine legitime und rechtmäßige Operation dargestellt, die gemäß gerichtlichen Anordnungen durchgeführt wird, wobei der Schutz der verfassungsmäßigen Ordnung und der Stabilität betont wird.
Warum diese Bewertungen (Faktentreue 90 · Objektivität 70): This article presents the MUP's official statement with accuracy and consistency with other sources. While it maintains a formal tone, there is some editorializing in the headline, which slightly reduces objectivity.
RepublikaParteinahKonservativFaktentreue 88Objektivität 68vor 14 Tagen "Ich verurteile alle Aktivitäten als unnötig und bösartig!"Das serbische Innenministerium (MUP) hat die Anschuldigungen des Journalisten V. K. der Nachrichtenagentur Beta nachdrücklich zurückgewiesen und behauptet, sie seien falsch und bösartig. Das MUP stellt fest, dass Polizisten eine rechtmäßige Durchsuchung einer Wohnung von A. R. in Vračar im Rahmen einer vorläufigen Untersuchung über mögliche kriminelle Aktivitäten im Zusammenhang mit der Befürwortung gewaltsamer Änderungen der serbischen Verfassungsordnung durchgeführt haben. Während der Durchsuchung fand die Polizei ein Mobiltelefon, das A. R. gehörte, bei V. K., der sich weigerte, es auszuhändigen, was die Polizei veranlasste, ihn zu einem Informationsinterview zu verhelfen. Das MUP betont, dass ihre Handlungen legal und professionell waren und dass die Vorladung Teil der Standardverfahren war, kein Angriff auf die Pressefreiheit. Die Staatsanwaltschaft in Belgrad stellte klar, dass die polizeiliche Maßnahme keinen Zusammenhang mit der journalistischen Arbeit von V. K. hatte, sondern sich auf die Untersuchung von R. A. konzentrierte.
Tendenz-Einschätzung (Konservativ): Der Artikel formuliert die Antwort des MUP als Verteidigung der Gesetzlichkeit und der verfassungsmäßigen Ordnung, betont die Legitimität der polizeilichen Maßnahmen und wies die Behauptungen des Journalisten als "bösartig" und "falsch" zurück.
Warum diese Bewertungen (Faktentreue 88 · Objektivität 68): The article provides a detailed account of the MUP's response and aligns with the cross-source consensus. The language is assertive but not overtly biased. However, the emphasis on protecting constitutional order may subtly favor the state's position, affecting objectivity.
N1 SrbijaUnabhängigMitteFaktentreue 85Objektivität 65vor 14 Tagen Die MUP wies die Behauptungen des Beta-Redakteurs als "bösartig und falsch" zurückDas serbische Innenministerium hat die Behauptungen des Journalisten Vojkan Kostić von der Nachrichtenagentur Beta bezüglich der Durchsuchung der Wohnung des Militäranalytikers Aleksandar Radić zurückgewiesen. Das Ministerium nannte diese Behauptungen "bösartig und ungenau" und erklärte, dass die Polizei Kostić eine Einladung im Rahmen von Rechtsverfahren im Zusammenhang mit potenziellen kriminellen Aktivitäten gegen die verfassungsmäßige Ordnung Serbiens ausgestellt habe. Während der Durchsuchung fand die Polizei ein Mobiltelefon, das Radić gehörte, in Kostićs Besitz, das er zur weiteren Untersuchung übergab. Kostić behauptete, er sei zufällig am Ort gewesen und bot Radianyć an, ihn zu begleiten, da er glaubte, es hätte einen Einbruch geben können. Er erklärte, er sei außerhalb der Wohnung geblieben, um seine journalistische Berichterstattung fortzusetzen und auf Radićs Anwalt zu warten, bevor der Prozess beginnen könnte.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert sowohl die Antwort des Innenministeriums als auch den Bericht des Journalisten, ohne offen eine der beiden Seiten zu bevorzugen.
Warum diese Bewertungen (Faktentreue 85 · Objektivität 65): The article accurately reports the MUP's response to Beta editor Vojkan Kostić's claims, aligning with the cross-source consensus. It includes details about the police action and the editor's release. However, the tone is somewhat defensive and emotionally charged, suggesting a lack of objectivity.
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