Das Bergbauunternehmen Rio Tinto arbeitet mit der Curtin University und anderen Organisationen zusammen, um 28 Millionen australische Dollar in ein fünfjähriges Projekt zu investieren, das darauf abzielt, die Ausbreitung invasiver Krallenfroschpopulationen in die Region Pilbara im australischen Bundesstaat Westaustralien zu verhindern. Das Projekt umfasst die Einrichtung einer "Frosch-Abriegelungszone" von 7.500 Quadratkilometern, um den Zugang zu künstlichen Wasserquellen wie Viehtränken und Bewässerungssystemen zu blockieren, von denen die Amphibien in trockenen Perioden abhängig sind. Obwohl die Frösche die Eisenerzförderung von Rio Tinto nicht direkt gefährden, stellen sie ein erhebliches ökologisches Risiko für einheimische Arten wie den nördlichen Quoll, die Echse *Varanus giganteus* und die Fledermausart *Miniopterus australis* dar. Der Artikel weist darauf hin, dass diese Umweltmaßnahme auf frühere Kontroversen über die Zerstörung zweier heiliger Felsformationen der Aborigines durch Rio Tinto folgt. Dieser Vorfall führte zum Rücktritt des ehemaligen CEO und zu einem Bekenntnis, das Vertrauen in die indigenen Gemeinschaften wiederherzustellen. Lokale Ranger der indigenen Bevölkerung unterstützen das Projekt und betonen ihren Wunsch, ihr Land vor den schädlichen Auswirkungen der Frösche zu schützen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel bietet einen ausgewogenen Überblick über die Umweltinitiative des Unternehmens und berücksichtigt sowohl die strategischen Interessen des Unternehmens als auch die Perspektiven der indigenen Gemeinschaften, ohne dabei wertende Sprache zu verwenden oder wichtige Hintergrundinformationen zu früheren Kontroversen auszulassen.


