Am 1. Juli tritt ein neuer Beitrag von 2 Euro für die Versendung von Paketen mit einem Wert von weniger als 150 Euro in Kraft, der im Gesetzesentwurf "Bilanz 2026" eingeführt wurde.Diese Maßnahme zur Deckung der Verwaltungskosten der Zollabfertigung hat bei den Verbänden des E-Commerce-Sektors und den Industrieorganisationen Bedenken ausgelöst.Netcomm, Federlogistica und Federdistribuzione haben insbesondere einen Aufruf zur Aussetzung der Anwendung des endgültigen Beitrags eingereicht, der nicht in die europäische Zolldisziplin eintreten wird.
Nach Ansicht der Vereinigungen besteht die Gefahr einer "Doppelbesteuerung", die zu einer Gesamtbelastung von 7 Euro pro Sendung führen und die Wettbewerbsfähigkeit des italienischen Marktes verringern könnte.
Die Vereinigungen weisen darauf hin, dass ab dem 1. Juli 2026 ein vorübergehender Zoll von 3 Euro für Pakete unter 150 Euro in Kraft treten wird, während ab dem 1. November 2026 eine EU-Verwaltungsgebühr von 2 Euro eingeführt wird. Der Gesamtbetrag wird also 7 Euro pro Lieferung erreichen, einschließlich der 2 Euro, die von der italienischen Regierung festgesetzt werden.
Der Präsident von Netcomm, Roberto Liscia, äußerte sich besorgt darüber, dass der italienische Beitrag keine Garantie für eine automatische Einstellung bietet, sobald die europäische Disziplin in Kraft tritt. Auch wenn die Regierung beschlossen hat, den vollständigen Beginn des Beitrags um sechs Monate zu verschieben, bleibt das regulatorische Problem ungelöst.
Die Assoziationen nannten auch die französische Erfahrung als Beispiel für das, was in Italien passieren könnte. Nach der Einführung eines ähnlichen Beitrags im März 2026 haben etwa 90% der Direktlieferungen in Frankreich aufgehört, durch das Land zu fahren und sich stattdessen für andere Länder der Europäischen Union entschieden. Dieses Phänomen hat zu einem signifikanten Rückgang der Zollerlöse geführt, von 400 Mio. Euro pro Jahr auf 2 Mio. Euro pro Monat.
Außerdem könnte die Gefahr einer "Doppelbesteuerung" sich negativ auf Unternehmen auswirken, die im E-Commerce tätig sind, insbesondere solche, die kostengünstige Produkte wie Temu und Shein anbieten. Die Kunden könnten gezwungen sein, mehr für ihre Lieferungen zu zahlen, wodurch die Nachfrage sinkt und das Wachstum des Sektors gefährdet wird.
Die Assoziationen fordern weiterhin dringende und mutige Maßnahmen der Behörden und hoffen, dass eine Lösung gefunden wird, die eine Verdoppelung der Belastungen verhindert und die Wettbewerbsfähigkeit des italienischen Marktes bewahrt.Während die E-Commerce-Branche und die Unternehmen, die in ihr tätig sind, auf eine Antwort warten, warten sie auf Klarstellungen und Entscheidungen, die den Rechtsrahmen und die Betriebsbedingungen radikal verändern könnten.
2 Berichte
Il Sole 24 OreParteinah🔒MitteFaktentreue 85Objektivität 80vor 14 Tagen Mini-Pakete, Netcomm und Branchenverbände: Suspendierung der neuen Steuer, Gefahr der Doppelbesteuerung bis zu 7 Euro pro SendungDie italienischen Handelsverbände Netcomm, Federlogistica und Federdistribuzione fordern die Aussetzung einer neuen Steuer auf kleine Pakete im Wert von weniger als 150 €, die am 1. Juli in Kraft treten soll, und warnen davor, dass dies zu einer Doppelbesteuerung führen könnte, bei der Verbraucher möglicherweise bis zu 7 € pro Sendung zahlen, wenn sie mit einer bevorstehenden EU-Zollreform kombiniert werden, die vorübergehende Zölle und Bearbeitungsgebühren einführt.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): In diesem Artikel werden die Bedenken der Branchengruppen dargestellt, ohne sich zu der Politik selbst zu äußern; es wird über die potenziellen wirtschaftlichen Auswirkungen berichtet, ohne sich jedoch für oder gegen die Steuer auszusprechen, da sie in ihrer Gestaltung neutral bleibt.
Warum diese Bewertungen (Faktentreue 85 · Objektivität 80): The article accurately reports the proposed tax and the concerns raised by industry associations regarding potential double taxation. It provides specific figures and references the law and EU regulations. However, it lacks some contextual details such as the exact nature of the EU reform and whethe
Il GiornaleParteinahRechtsvor 12 Tagen Achte auf diesen Tag, bald zahlt man eine doppelte Steuer für Pakete von Temu und Shein.Ab dem 1. Juli 2026 können italienische Verbraucher, die Waren von kostengünstigen Online-Händlern wie Shein und Temu kaufen, aufgrund neuer Steuern mit erhöhten Kosten konfrontiert werden. Eine 2-Euro-Gebühr wird für Pakete im Wert von weniger als 150 Euro gelten, die die Verwaltungskosten für die Zollabfertigung durch die Revenue Agency abdecken. Diese Steuer wird sich mit neuen Zöllen der Europäischen Union überschneiden, die ab Juli einen festen 3-Euro-Zollsatz für Artikel unter 150 Euro verhängen. Zusätzlich wird eine dritte Gebühr, die EU-Verwaltungskommission, im November 2026 in Kraft treten.
Tendenz-Einschätzung (Rechts): Der Artikel betont die Bedenken der Branchenverbände und warnt vor möglichen wirtschaftlichen Folgen und schlägt eine kritische Haltung gegenüber den neuen steuerlichen Maßnahmen vor.
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