Der Artikel beschreibt die Herausforderungen, denen sich die Schweizer Mineralwasserproduzenten aufgrund der steigenden Importe aus den Nachbarländern gegenübersehen. Trotz des Rufes der Schweiz für hochwertiges Mineralwasser sind die Importe seit 2007 deutlich gestiegen, wobei fast die Hälfte aller in Schweizer Geschäften verkauften Mineralwasser importiert wird. Die Hauptfaktoren, die zu diesem Trend beitragen, sind niedrigere Produktions- und Arbeitskosten im Ausland sowie die starke Marktpräsenz internationaler Marken wie S. Pellegrino, San Benedetto, Evian und Vittel. Der Artikel erklärt die Unterschiede zwischen Mineralwasser und Leitungswasser und stellt fest, dass Mineralwasser seine natürliche Zusammensetzung beibehalten muss und bestimmte Behandlungen wie Chlorination oder UV-Desinfektion nicht durchlaufen kann.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel enthält eine sachliche Analyse des wirtschaftlichen Drucks auf die Schweizer Mineralwasserindustrie, ohne offen eine bestimmte politische Haltung zu bevorzugen.





