Mindanao Zuckerpflanzer haben dringend um dringende finanzielle Hilfe von der Abteilung für Soziales Wohlergehen und Entwicklung (DSWD) gefordert, da sich die Auswirkungen eines schweren Schädlingsbefalls weiterhin in mehreren Provinzen ausbreiten. Das rot gestreifte Weichschaleinsekt (RSSI) hat weit verbreitete Schäden an Zuckerrohrpflanzen verursacht, was zu Aufrufen nach staatlichem Eingreifen führte. Der Appell kommt inmitten wachsender Bedenken über die langfristige Lebensfähigkeit der lokalen Zuckerrohrindustrie. Die Situation eskalierte schnell, nachdem Berichte aufgetaucht waren, dass der RSSI mindestens fünf Provinzen in Mindanao befallen hatte, darunter Cagayan de Oro, Misamis Oriental, Bukidnon, Davao del Norte und Lanao del Norte.
Manuel Antonio Zubiri, Präsident der Mindanao Sustainable Sugarcane Agricultural Development Organisation, erklärte, dass viele Landwirte aufgrund des Befalls mit einem möglichen Ruin konfrontiert sind, was bereits zu erheblichen Produktions- und Einkommensverlusten geführt hat. Zubiri betonte, dass die schnelle Ausbreitung des Schädlings es den Landwirten erschwert hat, ihre Ernten mit traditionellen Methoden effektiv zu verwalten. Er stellte fest, dass einige Gebiete aufgrund der Schwere des Befalls vollständig aufgegeben wurden und Familien ohne eine primäre Lebensgrundlage zurückblieben.
In Ilocos Sur forderten Mitglieder der Solidarität der Bauern gegen Ausbeutung (STOP Exploitation) - Kilusang Magbubukid ng Pilipinas (KMP) Ilocos nach einer Reihe von Naturkatastrophen und anhaltenden wirtschaftlichen Herausforderungen dringend staatliche Hilfe. Diese Bauern und Fischer suchen umfassende Hilfe, einschließlich Entschädigungs- und Sanierungsmaßnahmen, um die zusammengesetzten Auswirkungen von Umwelt- und Wirtschaftskrisen zu bewältigen.
Die STOP Exploitation-KMP-Gruppe hob die Notwendigkeit einer koordinierten Reaktion der lokalen und nationalen Behörden hervor, um sicherzustellen, dass die betroffenen Gemeinden die notwendigen Ressourcen erhalten. Sie wiesen darauf hin, dass die gegenwärtige Situation viele Familien anfällig gemacht hat, insbesondere diejenigen, die für ihren täglichen Lebensunterhalt stark auf Landwirtschaft und Fischerei angewiesen sind. Beide Gruppen haben die Bedeutung rechtzeitiger staatlicher Maßnahmen zur Verringerung weiterer Schäden betont.
Einige lokale Führer haben die Hoffnung geäußert, dass die Regierung schnelle Maßnahmen zur Bereitstellung der erforderlichen Unterstützung ergreifen wird. Der Schädlingsbefall und die damit verbundenen wirtschaftlichen Kämpfe unterstreichen die Zerbrechlichkeit der ländlichen Wirtschaft auf den Philippinen. Experten warnen, dass die Auswirkungen ohne angemessene Intervention über die einzelnen Landwirte hinausgehen und die regionalen Märkte und die Ernährungssicherheit beeinträchtigen könnten.
In der Zwischenzeit arbeiten Agrarexperten daran, wirksamere Kontrollmethoden gegen die RSSI zu identifizieren, und beraten gleichzeitig die Landwirte, wie sie ihre Pflanzen vor weiteren Schäden schützen können.
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