Während einer Pressekonferenz betonten Vertreter verschiedener Institutionen, darunter des Portugiesischen Instituts für Meer und Atmosphäre (IPMA), der Agentur für das Management ländlicher Brände (Agencia de Gestão dos Fogos Rurais) und der Liga dos Bombeiros (Liga dos Bombeiros), dass die Situation kritisch sei und die Bevölkerung aufforderte, sich sicher zu verhalten.
Nach Angaben von Jorge Ponte, verantwortlich für das IPMA, können die Temperaturen in verschiedenen Regionen des Landes Werte über 40 Grad Celsius erreichen, während die Nächte auch mit hohen Temperaturen über 25 Grad betragen.
Jorge Verde, Präsident der Agência de Gestão dos Fogos Rurais, betonte, dass der Moment "ernsthaft" sei, aber keine Angst, nur Verantwortung erwecken sollte. Er forderte die Bevölkerung auf, den Gebrauch von Feuer zu vermeiden und keine Maschinen zu verwenden, die zu Entzündungen führen könnten. Darüber hinaus forderte er Respekt für die Einsatzkräfte, einschließlich der Feuerwehrleute, Waldseparatoren und Militärs, die nicht auf dem Feld sind. António Nunes, Präsident der Liga dos Bombeiros, betonte das doppelte Risiko, das von den Fachleuten ausgeht, die sowohl mit Waldbränden als auch mit medizinischen Notfallsituationen umgehen müssen.
Trotz der Herausforderung lobte er die operative Kapazität der Feuerwehrleute und bekräftigte die Wichtigkeit, die Sicherheit der Bürger zu priorisieren.
Um die Risiken abzumildern, nutzt eine Guarda Nacional Republicana (GNR) Ressourcen wie Drohnen und Überwachungstürme. Oberst Ricardo Alves, von der GNR, erklärte, dass Drohnen helfen, riskante Verhaltensweisen zu überwachen und Verstöße zu identifizieren. 230 Überwachungstürme und 147 Videoüberwachungstürme sind im ganzen Land verfügbar. Darüber hinaus führt eine GNR Patrouillen in riskanten Gebieten durch, wie in der Serra de Santa Luzia und in Viana do Castelo, wo Soldaten der Armee seit einigen Jahren auf der Hut sind und Zwischenfälle vermeiden, die in der Vergangenheit häufig waren.
Die Generaldirektorin für Gesundheit, Rita Sá Machado, warnte vor allem für die am stärksten gefährdeten Gruppen, wie Kinder, ältere Menschen und Menschen mit chronischen Krankheiten. Sie forderte, dass zusätzliche Vorsichtsmaßnahmen ergriffen werden, um diese Bevölkerungsgruppen während der Zeit der intensiven Hitze zu schützen.
Dieser Alarmzustand beinhaltet erhöhte Bereitschaft und operative Reaktion der Sicherheitskräfte, einschließlich GNR und PSP, sowie Einschränkungen des Zugangs zu Waldgebieten und Verbote für Aktivitäten wie Brände und den Einsatz von Maschinen in ländlichen Gebieten.
Mit einer Kombination aus Hitzewellen und Brandgefahr befindet sich das Land in einer kritischen Phase, die die Zusammenarbeit zwischen Regierungen, Organisationen und Bürgern erfordert. Die ergriffenen Maßnahmen zielen darauf ab, Sicherheit und Umweltschutz zu gewährleisten, während erwartet wird, dass sich die klimatischen Bedingungen in den kommenden Tagen allmählich verbessern. Die wissenschaftliche Gemeinschaft und die Behörden überwachen die Situation weiterhin aufmerksam und bereiten sich darauf vor, schnell auf jedes unerwünschte Ereignis zu reagieren.
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