In einem von Koha.net veröffentlichten Artikel wird über die Frage der Zahlungen an serbische Angestellte berichtet, die im Laufe des Jahres überhaupt nicht gearbeitet haben. Laut einem Bericht des Kosovo-Rechnungsprüfungsrates für 2025 hat das Ministerium für Umwelt, Planung und Infrastruktur rund eine halbe Million Euro für 61 Mitglieder der serbischen Gemeinschaft ausgegeben, die unter die Entscheidung der Regierung Nr. 06/39 aus dem Jahr 2015 gestellt wurden, um sie in Institutionen der Republik Kosovo zu integrieren. Der Bericht stellt fest, dass es keine klaren Beweise für ihre Anwesenheit am Arbeitsplatz gibt. Es heißt, dass diese Zahlungen unregelmäßig sind, weil die zuständigen Ministerien keine angemessenen Bedingungen oder Räume für die Arbeit, Integration, Beschäftigung und Überwachung dieser Personen geschaffen haben. Der Bericht erwähnt auch, dass serbische Arbeitnehmer, die auf der Grundlage des Brüsseler Abkommens von 2025 eingestellt wurden, nicht ordnungsgemäß integriert sind und offenbar keine Aktivitäten im Ministerium für Umwelt, Planung und Infrastruktur ausüben. Der Rat der Rechnungsprüfer empfiehlt, dass diese Probleme trotz der Feststellungen weiterhin ungelöst bleiben.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): In diesem Artikel wird eine sachliche Darstellung der finanziellen Misswirtschaft im Zusammenhang mit der Beschäftigung serbischer Staatsangehöriger im Kosovo vorgestellt, wobei der Schwerpunkt auf dem Missbrauch öffentlicher Gelder liegt.






