Die Stadt Mailand hat eine Verordnung erlassen, die es Fahrern verbietet, während extremer Hitzezezeiten zwischen 12:30 Uhr und 16:00 Uhr bis zum 23. September zu arbeiten, basierend auf den von der Worklimate-Plattform gemeldeten Risikoniveaus. Diese Maßnahme zielt darauf ab, die Arbeitnehmer vor Gesundheitsrisiken bei hohen Temperaturen zu schützen und den regionalen Schutz auf digitale Plattformlieferarbeiter auszudehnen. Die Verordnung verlangt von den Unternehmen, Algorithmen anzupassen, um die Zuweisungen während dieser Stunden zu reduzieren, Wasser, schattige Bereiche und Pausen bereitzustellen und sicherzustellen, dass Boni nicht an die Anzahl der an heißen Tagen getätigten Lieferungen gebunden sind. Dies hat jedoch Bedenken bei den Gewerkschaften geweckt, insbesondere für Fahrer, die ein Einkommen aufgrund der Anzahl der von ihnen getätigten Lieferungen erzielen. Gewerkschaften wie FeLSA Cisl Lombardia und Nidil Cgil Milano haben finanzielle Unterstützungsmechanismen gefordert, um die verlorenen Einnahmen zu kompensieren, und argumentieren, dass der Hitzeffekt länger dauert als die Nachfrage.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert sowohl die Regulierungsmaßnahmen der Stadt als auch die Antworten der Gewerkschaften, ohne offen eine der beiden Seiten zu begünstigen.






