Die Migrant Workers Association of Lesotho (MWA-Ls) hat zur Ruhe bei den Anti-Ausländer-Protesten in Südafrika aufgerufen und davor gewarnt, dass Gewalt gegen Unternehmen im Besitz von Migranten zu einer historischen Wiederholung des Konflikts führen könnte. Die Proteste, die in Gauteng und KwaZulu-Natal unter dem Motto "Wiederherstellung von Recht und Ordnung" stattgefunden haben, begannen mit Bedenken über Einwanderungsregeln, eskalierten aber zu Einschüchterung, Mob-Gewalt und Plünderungen. MWA-Ls verurteilt die Ausrichtung von Personen auf der Grundlage der Nationalität und die kriminellen Handlungen, die als "Rechtsvollstreckung" getarnt sind. Die Organisation unterstützt die Rechtsvollstreckung, betont aber, dass Migrantarbeiter und Händler zunehmend von der öffentlichen Frustration angegriffen werden. Jacinta Ngobese-Zuma, die MWA-Ls vertritt, kritisierte die globale Darstellung Südafrikas als fremdenfeindlich und forderte, dass die Migration effektiv angegangen werden sollte.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel bietet eine ausgewogene Darstellung der Situation und hebt sowohl die Bedenken der Migrant Workers Association of Lesotho als auch den weiteren Kontext der Fremdenfeindlichkeit in Südafrika hervor.





