Ein mexikanisches Sozialunternehmen namens EcoDom verwandelt seit 2013 weggeworfene Kunststoffabfälle in dauerhafte Baumaterialien. Das Unternehmen mit Sitz im Bundesstaat Puebla recycelt täglich etwa fünfeinhalb Tonnen Kunststoffflaschen und Spielzeug und produziert starke Wand- und Dachpaneele. Innerhalb von drei Jahren baute EcoDom 500 Räume für kommunale Wohnungsprogramme und sicherte Verträge für den Bau von 300 kompletten Häusern. Gründer Carlos Daniel González wurde durch Kindheitserfahrungen von Umweltzerstörung und hohen Armutsraten in seiner Region motiviert, von denen er feststellt, dass sie 64% der Bewohner betreffen. Der Prozess beinhaltet das Sortieren, Erhitzen und Pressen von Kunststoff in Platten, die innerhalb von sieben Tagen in Häuser zusammengebaut werden können. Jedes 40-Quadratmeter-Haus benötigt 80 Platten und bietet lebenswichtige Räume wie Schlafzimmer, Badezimmer und Küche. Die Initiative befasst sowohl Umweltbedenken als auch den Mangel an bezahlbaren Wohnungen in Mexiko, in dem über 11,5 Millionen Menschen in extremer Armut leben.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel stellt eine ausgewogene Darstellung der Bemühungen von EcoDom dar, ohne die Initiative offen zu loben oder zu kritisieren.




