Ein internationales Forschungsteam, darunter Wissenschaftler der Technischen Universität Graz und des Karlsruher Instituts für Technologie, hat eine bahnbrechende Entdeckung gemacht: Das metallorganische 'Wundermaterial' Kupfer-Benzoldicarboxylat (Cu(bdc)) ist in dünnen Schichten nicht porös, sondern dicht gepackt. Dies widerspricht der allgemeinen Annahme, wonach MOFs (metallorganische Gerüste) aufgrund ihrer hohen Porosität besonders geeignet sind, z.B. zur CO₂-Speicherung. Die Forscher verwendeten hochpräzise Röntgenstrahlung am Elettra-Synchrotron in Italien und ergänzten die Daten mit Computersimulationen. Sie entdeckten, dass Hydroxidgruppen in der Struktur eine entscheidende Rolle spielen, was bisherige Modelle nicht berücksichtigt hatte. Das Ergebnis löst ein langjähriges Rätsel und könnte die Entwicklung neuer Materialien revolutionieren.
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