Eine Studie von Meta und akademischen Forschern analysierte die Auswirkungen der Entfernung "unzuverlässiger" Inhalte von Facebook und Instagram während der US-Wahlen 2020. Die Studie ergab, dass die Exposition gegenüber Inhalten aus wiederholten Falschquellen selten war, im Durchschnitt 1,1% auf Facebook und 0,1% auf Instagram. Dieser Inhalt war jedoch hoch konzentriert, wobei 23% der Facebook-Nutzer 80% solcher Inhalte erhielten. Als Beiträge aus diesen Quellen aus den Feeds von über 8.000 Nutzern entfernt wurden, gab es keine messbare Veränderung ihrer Überzeugungen oder Einstellungen. Die Studie hebt Herausforderungen bei der Messung der Rolle sozialer Medien bei der Gestaltung politischer Ansichten hervor, da Benutzer oft ihre eigenen Informationsquellen auswählen. Die Forscher stellen fest, dass die Ergebnisse zwar beruhigend erscheinen, die Methode jedoch Einschränkungen hat, insbesondere in Bezug darauf, wie "unzuverlässige" Quellen definiert werden.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel bietet einen ausgewogenen Überblick über die Ergebnisse der Studie und erkennt sowohl die offensichtliche Sicherheit an, dass die Exposition gegenüber Fehlinformationen selten ist, als auch die tieferen Bedenken hinsichtlich der Genauigkeit der Messung und der Definition "unzuverlässiger" Quellen.





