Der italienische Rechnungshof hat das Bildungs- und Verdienstministerium wegen Unterfinanzierung und schlechter Verwaltung des einzigartigen Schulgebäudefonds kritisiert, der die Sicherheit, seismische Widerstandsfähigkeit und Energieeffizienz in Schulgebäuden verbessern soll. Der Fonds verzeichnete eine 20-prozentige Verringerung der Investitionen im Vergleich zu 2024, trotz teilweiser Haushaltsanpassungen später im Jahr. Trotz fast 4,9 Milliarden Euro für das Programm "Schulgebäude und Sicherheit" im Jahr 2025 wurden nur 1,3 Milliarden Euro ausgegeben, was nur 26% der verfügbaren Mittel entspricht. Über 2,3 Milliarden Euro bleiben ungenutzt, was zu einem erheblichen Rückstand bei den Zahlungen innerhalb des Ministeriums beiträgt. Darüber hinaus ist die Datenbank zur Verfolgung der Schulinfrastruktur veraltet, so dass fast 41% der Schulgebäude über 19.400 € ohne wesentliche Sicherheitszertifikate wie Wohnfähigkeit oder Brandverhütung sind.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert die Feststellungen einer offiziellen Prüfstelle (Corte dei Conti) in Bezug auf Unterfinanzierung und Ineffizienz in einem kritischen nationalen Thema: die Sicherheit von Schulgebäuden.






