Die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni hat beschlossen, ihre umstrittene Wahlreform trotz einer knappen Niederlage bei einer geheimen Parlamentswahl weiter voranzutreiben. Die Reform würde es den Wählern ermöglichen, bei zukünftigen Wahlen Präferenzen für einzelne Kandidaten innerhalb der Liste ihrer Partei abzugeben. Die Regierungskoalitionsparteien von Meloni bekräftigten ihr Engagement, die Gesetzgebung voranzubringen. Die Abstimmung offenbarte interne Spaltungen innerhalb der regierenden Koalition, die aus Fratelli d'Italia, Lega und Forza Italia besteht. Ungefähr 30 Mitglieder der Mehrheit hätten von der offiziellen Haltung abgewichen und gegen die Änderung gestimmt. Meloni kritisierte die Opposition als einen "Sumpf", der erneut gewonnen hatte, während der Verlust Aufrufe für ihren Rücktritt aus der Opposition auslöste.
Tendenz-Einschätzung (Konservativ): Der Artikel beschreibt Melonis Position als entschlossen und kritisiert die Opposition als einen "Sumpf", was auf eine pro-Meloni-Perspektive hindeutet.





