Das libanesische Parlament hat für die Abschaffung der Todesstrafe gestimmt, wobei eine Mehrheit von 128 Abgeordneten den Schritt unterstützte, während der Hisbollah-Block sich dagegen aussprach. Die Entscheidung ersetzt die Todesstrafe durch lebenslange Freiheitsstrafe mit Zwangsarbeit. Dies macht den Libanon zum ersten Land in der Region, das einen solchen Schritt unternimmt. Die Maßnahme folgt auf ein inoffizielles Moratorium für Hinrichtungen seit Januar 2004, in dem zahlreiche Todesurteile erlassen wurden, aber später ausgesetzt oder in andere Strafen umgewandelt wurden. Justizminister Adel Nassar nannte die Entscheidung einen "historischen Schritt", und Menschenrechtsorganisationen begrüßten den Schritt und nannten ihn einen endgültigen Bruch mit einer grausamen Strafe, die niemals angewendet werden sollte.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert die gesetzgeberische Maßnahme objektiv und zitiert sowohl die Abstimmung im Parlament als auch die Opposition des Hisbollah-Blocks.
Warum Faktentreue (95): The article reports that a majority of Lebanese parliamentarians voted to abolish the death penalty, replacing it with life imprisonment involving forced labor. It cites the UN human rights commissioner and mentions the opposition from the Hezbollah bloc, aligning with the cross-source consensus. Th
Warum Objektivität (88): The tone remains neutral, presenting both sides (majority support vs. Hezbollah opposition) and quoting officials and organizations. However, there is slight emphasis on the significance of the decision as 'historic' and the positive reaction from NGOs, which may slightly lean towards a progressive






