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Explosion in Monaco: Ukrainerin aus Deutschland in Verdacht
Germany🏛️ Politikvor 21 Std.

Explosion in Monaco: Ukrainerin aus Deutschland in Verdacht

A 39-year-old Ukrainian woman from Germany is suspected of involvement in a serious explosion at a residential building in Monaco, which injured three people. According to authorities, she fled the scene using a rented car with German license plates, traveling through France and Italy back to Germany. The suspect is being sought by Interpol for attempted murder, placing a bomb with criminal intent, and membership in a criminal organization. Authorities searched a property in the German region of Main-Taunus where the suspect had rented an apartment, as well as a vehicle she used. The explosion occurred Monday evening at the entrance of a residential complex, with surveillance footage showing a person wearing a black hat triggering the device remotely as the victims entered the building. Investigators believe the attack was planned with others, citing the complexity of the explosive device and evidence that the suspect visited the location multiple times, including once while dressed as a man. Two men were briefly detained but later released due to lack of evidence linking them to the crime. While the identities of the victims have not been officially confirmed, reports suggest they

Am Montagabend ereignete sich in Monaco eine Explosion im Eingangsbereich des Gebäudes "Suns Palace", wobei drei Menschen schwer verletzt wurden. Die Opfer sind ein 58-jähriger ukrainischer Oligarch namens Wadim Jermolajew, seine Lebenspartnerin und ihr 13-jähriger Sohn. Jermolajew, der bereits seit 2017 die ukrainische Staatsbürgerschaft abgelegt und nun zyprischer Staatsbürger ist, war laut offiziellen Angaben das Hauptziel des Anschlags. Die Explosion löste sich aus einer mit Sprengstoff gefüllten Tasche, die der Täter vor dem Eingang einer der drei Personen im Gebäude abgelegt hatte. Der Täter blieb unbekannt, und es gibt Hinweise darauf, dass er zu Fuß geflohen sein könnte.

Die Ermittlungen zeigen, dass die Tat nicht allein geplant wurde. Eine 39-jährige Ukrainerin aus Deutschland, die sich während der Vorfälle als Mann verkleidet hatte, wird stark verdächtigt. Sie war laut polizeilichen Angaben mehrfach vor dem Tatort gewesen und hatte den Sprengsatz dort deponiert. Die Verdächtige, deren Name in den Medien als Anastasija B. genannt wird, wurde von Interpol gesucht und unter Verdacht von versuchten Mord, der Platzierung eines Sprengsatzes mit krimineller Absicht sowie Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung.

Auf Fotos, die von Interpol veröffentlicht wurden, ist sie als Frau mit halblangen braunen Haaren und einem schwarz-weiß gestreiften T-Shirt zu erkennen. Auf ihrem linken Arm befindet sich ein Tattoo, das vermutlich eine Schlange darstellt. Sie spricht Deutsch und war in Deutschland mit einem Mietwagen mit deutschen Kennzeichen untergetaucht.

Die Ermittler konzentrieren sich auf die mögliche Beteiligung von illegalen Callcentern in der Ukraine, insbesondere in Dnipro, wo solche Organisationen oft als "Büros" bekannt sind. Diese Strukturen sind für Betrug und Geldwäsche bekannt und könnten potenziell mit mafiösen Machtkämpfen verbunden sein. Zudem wird untersucht, ob die ukrainischen Sicherheitsbehörden, insbesondere der Geheimdienst SBU, eine Rolle spielen könnten. Dieser Verdacht wird unterstützt durch die Tatsache, dass Jermolajew in der Vergangenheit der Ukraine sanktioniert wurde, weil er Geschäfte auf der Krim über Strohmänner neu registrierte und Steuern in Russland zahlte.

Jermolajew selbst leugnete diese Vorwürfe und behauptete, keine Kontakte zu russischen Behörden zu haben und keine Vermögenswerte in Russland zu besitzen.

Zudem wurde berichtet, dass Jermolajews Sohn Artur 2025 auf Zypern auf Antrag von Interpol festgenommen und anschließend nach Estland ausgeliefert wurde. Ein Gericht in Estland hatte ihn für schuldig befunden, eine transnationale Betrugsorganisation geleitet zu haben. Diese Gruppe soll zwischen 2019 und 2022 europaweite Betrugsdelikte begangen und dabei rund 100 Millionen Euro erbeutet haben. Diese Entwicklung wirft Fragen auf, ob die Familie Jermolajew in irgendeiner Form mit kriminellen Aktivitäten verbunden ist oder ob dies lediglich ein Zufall ist.

Die Behörden in Monaco arbeiten eng mit deutschen und internationalen Ermittlungsstellen zusammen. Das Landeskriminalamt Hessen durchsuchte am Donnerstag eine Wohnung im Main-Taunus-Kreis, die von den Verdächtigen angemietet worden war. Ein von ihr genutztes Fahrzeug wurde ebenfalls durchsucht und beschlagnahmt. Die monegassischen Sicherheitsbehörden, unter Leitung von Eric Arella, betonen, dass die Suche nach weiteren Komplizen und Hintermännern fortgesetzt wird. Der Generalstaatsanwalt Stéphane Thibault bestätigt, dass die Strafverfolgungsbehörden nach dem bislang nicht identifizierten Täter fahndeten.

Die politische Situation in der Ukraine und die Spannungen mit Russland spielen eine wichtige Rolle in diesem Zusammenhang. Jermolajew, der als ehemaliger Oligarch und Immobilienunternehmer bekannt ist, war in der Ukraine einflussreich und zog sich nach dem Beginn des russischen Angriffskriegs im Süden des Landes zurück. Seine Aktivitäten auf der Krim, die von der Ukraine sanktioniert wurden, werfen Fragen auf, ob er tatsächlich mit russischen Behörden zusammengearbeitet hat oder ob die Vorwürfe politisch motiviert sind.

Die Ermittlungen sind noch in vollem Gange, und es bleibt abzuwarten, ob weitere Details über den Täter, die Motivation hinter dem Anschlag sowie die mögliche Beteiligung von staatlichen oder kriminellen Organisationen ans Licht kommen. Die internationale Gemeinschaft beobachtet die Situation aufmerksam, da der Vorfall sowohl politische als auch kriminelle Dimensionen aufweist. Die Zukunft der Ermittlungen und die Auswirkungen auf die Beziehungen zwischen den beteiligten Ländern bleiben unklar.

Zu den Primärquellen (1)

Die offiziellen Quellen, auf denen die Berichterstattung beruht. Lies sie direkt, um Framing zu umgehen.

6 Berichte

Deutsche Welle (Deutsch) logoDeutsche Welle (Deutsch)Staatlich / öffentlichMitteFaktentreue 30Objektivität 50vor 21 Std.
Explosion in Monaco: Ukrainerin aus Deutschland in Verdacht

A 39-year-old Ukrainian woman from Germany is suspected of involvement in a serious explosion at a residential building in Monaco, which injured three people. According to authorities, she fled the scene using a rented car with German license plates, traveling through France and Italy back to Germany. The suspect is being sought by Interpol for attempted murder, placing a bomb with criminal intent, and membership in a criminal organization. Authorities searched a property in the German region of Main-Taunus where the suspect had rented an apartment, as well as a vehicle she used. The explosion occurred Monday evening at the entrance of a residential complex, with surveillance footage showing a person wearing a black hat triggering the device remotely as the victims entered the building. Investigators believe the attack was planned with others, citing the complexity of the explosive device and evidence that the suspect visited the location multiple times, including once while dressed as a man. Two men were briefly detained but later released due to lack of evidence linking them to the crime. While the identities of the victims have not been officially confirmed, reports suggest they

Tendenz-Einschätzung (Mitte): The article provides a balanced account of the incident, presenting facts from official sources without overtly favoring any particular perspective. It includes information from law enforcement and Interpol, and does not appear to take a stance on the political implications of the suspect’s actions.

Warum diese Bewertungen (Faktentreue 30 · Objektivität 50): The article discusses an explosion in Monaco involving a Ukrainian woman suspected of terrorism, but this has no connection to the primary source document about sanctions against Yermolayev. The factual content is unrelated and lacks any reference to the actual event described in the source.

Tagesschau (ARD) logoTagesschau (ARD)Staatlich / öffentlichMitteFaktentreue 30Objektivität 50vor 22 Std.
Anschlag in Monaco: Interpol fahndet nach Ukrainerin aus Deutschland

Am 3. Juli 2026 ereignete sich in Monaco eine Explosion, bei der drei Menschen schwer verletzt wurden. Eine 39-jährige Ukrainerin aus Deutschland wird nun international gesucht, nachdem sich herausgestellt hat, dass sie sich als Mann verkleidet hatte. Sie wird beschuldigt, versuchten Mordes, der Platzierung eines Sprengsatzes mit krimineller Absicht sowie Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung zu versuchen. Die Ermittler konzentrieren sich auf Hessen, wo ihre Wohnung und ein Fahrzeug durchsucht wurden. Die Opfer sind ein ukrainischer Oligarch, sein Sohn und seine Lebenspartnerin. Der Oligarch, Wadym Jermolajew, war ein bekannter Immobilienunternehmer in der Ukraine und gehört zur sogenannten 'Monaco-Bataillon'-Gruppe, die nach dem russischen Angriffskrieg in die Mittelmeerküste verlegt wurde.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Die Berichterstattung bleibt sachlich und berichtet über die Fakten ohne klare politische Einordnung oder emotionale Bewertung. Es wird keine parteipolitische Ausrichtung erkennbar, sondern lediglich die objektiven Aspekte der Ermittlung und der Hintergründe der beteiligten Personen dargestellt.

Warum diese Bewertungen (Faktentreue 30 · Objektivität 50): This article covers an explosion in Monaco and the search for a suspect, which is unrelated to the primary source document about sanctions against Yermolayev. There is no alignment between the content of the article and the actual event described in the source.

Die Welt logoDie WeltUnabhängig🔒MitteFaktentreue 30Objektivität 50vor 22 Std.
Explosion in Monaco – Interpol veröffentlicht Fahndungsfoto von Ukrainerin aus Deutschland

An explosion occurred in Monaco, prompting authorities to investigate the incident. In related news, Interpol released a wanted poster for a Ukrainian woman who was previously based in Germany. The article highlights the international nature of the case, linking the individual to both Ukraine and Germany. No further details about the cause of the explosion or the connection between the two stories were provided.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): The article presents factual information about two separate events without overtly favoring any particular political stance. It reports on an international incident involving Interpol and a person with ties to multiple countries, without taking a clear ideological position.

Warum diese Bewertungen (Faktentreue 30 · Objektivität 50): The article mentions an explosion in Monaco and an international manhunt for a Ukrainian woman, which is completely unrelated to the primary source document about sanctions against Yermolayev. No relevant facts from the source are included.

Stern logoSternUnabhängigMitteFaktentreue 30Objektivität 50vor 23 Std.
Explosion in Monaco: Ukrainerin aus Deutschland verdächtigt

An explosion occurred in Monaco, and a Ukrainian woman from Germany is suspected of being involved. The incident has raised concerns about security in the region. Authorities are investigating the circumstances surrounding the explosion and the suspect's potential motives. The situation remains under active investigation by local law enforcement.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): The article reports on an explosion and a suspect without apparent ideological framing, focusing on the event itself rather than taking a stance on related political issues.

Warum diese Bewertungen (Faktentreue 30 · Objektivität 50): The article discusses an explosion in Monaco and a suspect being sought, which is unrelated to the primary source document about sanctions against Yermolayev. The factual content does not match the actual event described in the source.

taz – die tageszeitung logotaz – die tageszeitungUnabhängigLinksFaktentreue 30Objektivität 50vorgestern
Anschlag in Monaco: Explosion mit vielen Fragezeichen

Ein Sprengsatz explodierte am Dienstag im Eingangsbereich des Gebäudes 'Suns Palace' in Monaco und verletzte drei Personen, darunter den ukrainischen Oligarchen Wadim Jermolajew, der schwer verletzt wurde. Die Explosion fand statt, als Jermolajew und seine Familie sowie ein Jugendlicher eintrafen. Der Täter blieb bislang unbekannt und flüchtete zu Fuß. Jermolajew, ein reicher Unternehmer aus Dnipro, war bereits 2023 von ukrainischen Behörden gesanktioniert worden, wobei Vorwürfe gegen ihn lauteten, er habe Geschäfte auf der Krim über Strohmänner unter russischer Regulierung gestellt und Steuern an Russland gezahlt. Jermolajew bestreitet diese Vorwürfe und behauptet, keine Kontakte zu russischen Behörden gehabt und keine Vermögenswerte in Russland besessen zu haben.

Tendenz-Einschätzung (Links): Der Artikel betont die politische Dimension der Anschläge, indem er Jermolajews Verbindungen zur Ukraine und die Vorwürfe der ukrainischen Regierung hervorhebt. Obwohl die Explosion selbst ein unmittelbares Sicherheitsereignis ist, wird der Fokus auf Jermolajews politische Hintergrund und die

Warum diese Bewertungen (Faktentreue 30 · Objektivität 50): This article reports on an explosion in Monaco targeting a Ukrainian oligarch, which is entirely unrelated to the primary source document about sanctions against Yermolayev. The facts presented do not align with the actual event described in the source.

Die Welt logoDie WeltUnabhängig🔒MitteFaktentreue 30Objektivität 50vor 4 Tagen
Ukrainischer Oligarch schwebt nach Explosion in Monaco in Lebensgefahr

A Ukrainian oligarch is in critical condition after an explosion occurred in Monaco. The incident has raised concerns about his safety and the circumstances surrounding the blast. Details regarding the cause of the explosion and the identity of the individual involved are not provided in the available text. The situation remains under investigation, and further information is expected as it becomes available.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): The article reports on an event involving a Ukrainian oligarch, which could have political implications, but does not provide enough detail or context to determine a clear ideological leaning. The lack of specific framing or emphasis suggests a neutral stance.

Warum diese Bewertungen (Faktentreue 30 · Objektivität 50): This article focuses on an explosion in Monaco and the condition of a Ukrainian oligarch, which is unrelated to the primary source document about sanctions against Yermolayev. The facts presented have no connection to the actual event described in the source.

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