Salah Sarsour, Präsident der Milwaukee Islamic Society und seit über 30 Jahren rechtlich ständiger Einwohner der USA, wurde nach seiner Verhaftung am 30. März von ICE für 80 Tage inhaftiert. Seine Anwälte argumentieren, er sei wegen der Verteidigung der palästinensischen Menschenrechte ins Visier genommen worden, während das Department of Homeland Security behauptet, er habe in seinem Green Card-Antrag von 1993 über eine frühere Verurteilung in israelischen Militärgerichten gelogen. Ein von Trump ernannter Richter erklärte seine Inhaftierung für rechtswidrig, was zu seiner Freilassung führte, aber das Abschiebeverfahren wird fortgesetzt. Sarsour beschrieb den Vorfall als Teil einer breiteren Bemühung, den palästinensischen Rechtsaktivismus zu unterdrücken, und nannte ihn einen Angriff auf amerikanische Kernwerte.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel fasst den Abschiebungsversuch als Teil einer breiteren Anti-Palästinenser-Rechtsunterdrückungsstrategie in Verbindung mit der Trump-Regierung dar und verwendet Begriffe wie "Repressionsagenda" und betont die Auswirkungen auf die Führer der Gemeinde.





