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Medienbericht über Schatten-Datenbank: Schufa speichert alte Daten länger als angenommen
Germany🏛️ PolitikEher progressivvor 4 Std.

Medienbericht über Schatten-Datenbank: Schufa speichert alte Daten länger als angenommen

Nach einem Medienbericht speichert die Schufa, Deutschlands führende Kreditagentur, veraltete Verbraucherdaten länger als bisher angenommen. Diese "Schattendatenbank" umfasst Informationen wie alte Kredite, Kreditkarten, Pfändungen und private Insolvenzen, die Einzelpersonen möglicherweise bereits vor Jahren gelöst haben. Nach dem Bericht von NDR und der Süddeutschen Zeitung werden diese historischen Aufzeichnungen von Schufa verwendet, um neue Scoring-Systeme zu testen, die dann mit Unternehmen wie Energieversorgern und Telekommunikationsunternehmen geteilt werden. Die betroffenen Verbraucher sind sich dieser Praxis nicht bewusst, und die Existenz dieser Datenbank war in beruflichen Kreisen weitgehend unbekannt.

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3 Berichte

taz – die tageszeitung logotaz – die tageszeitungUnabhängigMittevor 4 Std.
Medienbericht über Schatten-Datenbank: Schufa speichert alte Daten länger als angenommen

Nach einem Medienbericht speichert die Schufa, Deutschlands führende Kreditagentur, veraltete Verbraucherdaten länger als bisher angenommen. Diese "Schattendatenbank" umfasst Informationen wie alte Kredite, Kreditkarten, Pfändungen und private Insolvenzen, die Einzelpersonen möglicherweise bereits vor Jahren gelöst haben. Nach dem Bericht von NDR und der Süddeutschen Zeitung werden diese historischen Aufzeichnungen von Schufa verwendet, um neue Scoring-Systeme zu testen, die dann mit Unternehmen wie Energieversorgern und Telekommunikationsunternehmen geteilt werden. Die betroffenen Verbraucher sind sich dieser Praxis nicht bewusst, und die Existenz dieser Datenbank war in beruflichen Kreisen weitgehend unbekannt.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert die Ergebnisse einer Medienuntersuchung und zitiert sowohl Schufa als auch kritische Stimmen, darunter Verbraucherschützer und Rechtsexperten.

netzpolitik.org logonetzpolitik.orgUnabhängigProgressivvor 6 Std.
Daten-Skandal: Schufa speichert alte Datensätze über Millionen von Menschen

Nach einer gemeinsamen Untersuchung von NDR und der Süddeutschen Zeitung wurde festgestellt, dass die Schufa, Deutschlands größte Ratingagentur, eine Schatten-Datenbank mit historischen und veralteten personenbezogenen Daten von Millionen von Personen unterhält. Dazu gehören alte Kredite, Kreditkarteninformationen, Pfändungen, Privatinsolvenzen und Schulden, die betroffene Personen bereits zurückgezahlt haben. Gemäß der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) hätten solche Daten schon lange gelöscht werden müssen. Wenn Verbraucher ihre Daten bei Schufa anfordern, werden diese historischen Aufzeichnungen trotz gesetzlicher Transparenzanforderungen nicht offengelegt. Schufa behauptet, dass dies seinen Offenlegungspflichten nach DSGVO entspricht und argumentiert, dass Benutzer in erster Linie aktuelle Kreditwürdigkeitsinformationen wünschen. Datenschutz-Experten argumentieren jedoch, dass die unbefristete Speicherung solcher Daten gegen das Prinzip der Minimierung von Daten verstößt und keine rechtliche Rechtfertigung hat.

Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel betont die Besorgnis über den Datenschutz und kritisiert die Praktiken von Schufa als Verstoß gegen die Grundsätze der DSGVO, insbesondere das Prinzip der Datenminimierung.

Tagesschau (ARD) logoTagesschau (ARD)Staatlich / öffentlichProgressivvor 12 Std.
Verbraucherschutz - Die Schattendatenbank der Schufa

Der Artikel berichtet über exklusive Untersuchungen von NDR und SZ, die ergeben, dass Schufa, die deutsche Kreditagentur, veraltete persönliche Daten von Millionen von Verbrauchern auf unbestimmte Zeit speichert. Diese "historische" Datenbank enthält alte Schulden, Pfändungen und Insolvenzen, von denen die Nutzer glaubten, dass sie gelöscht wurden. Während Schufa die Einhaltung des Gesetzes behauptet, argumentieren Verbraucherschützer und Rechtsexperten, dass dies gegen das "Recht auf Vergessenwerden" der EU verstößt, das das Löschen alter Daten nach einem bestimmten Zeitraum erfordert.

Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel beschreibt das Problem als Verletzung der Verbraucherrechte und der Privatsphäre und hebt das Potenzial für den Missbrauch sensibler Daten hervor.

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