Der Mindestlohn im Kosovo wurde auf 500 Euro Brutto pro Monat erhöht, was rund 150.000 Arbeiter des Privatsektors betrifft. Die Regierung präsentierte diese Entscheidung als Unterstützung für Arbeiter, aber Experten bezweifeln ihre Auswirkungen auf den Lebensstandard der Bürger und die Wirtschaft. Der Finanzminister Hekuran Murati erklärte, dass die Erhöhung auf Analysen und Vorschläge von Gewerkschaften und Unternehmen folgte. Der Ökonom Lulzim Rafuna kritisierte die Regierung jedoch, dass der Wirtschaftsrat (OEK) und die Unternehmen von Diskussionen über die Auswirkungen des neuen Mindestlohns ausgeschlossen wurden. Der Ökonom Safet Gërxhaliu argumentiert, dass der Mindestlohn politisiert wurde und im Kontext der Inflationstrends diskutiert werden sollte. Mit steigender Inflation und einer verlangsamten Wirtschaft glauben Experten, dass der neue Mindestlohn die Lebensbedingungen der Bürger nicht wesentlich verbessern wird.
Tendenz-Einschätzung (Links): Der Artikel beschreibt die Entscheidung der Regierung, den Mindestlohn zu erhöhen, als politisch motiviert und nicht wirtschaftlich gerechtfertigt.






